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Wer führt hier eigentlich ?

Veröffentlicht Dauer 49 min

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Themen Führung und Arbeit

Zu Gast Dr. René Deist

33 Sekunden zur Folge, bevor du liest.

Worum es geht

Vom Dirigenten zum Komponisten: Leadership im Agenten-Zeitalter (mit René Deist)

Wer führt eigentlich, wenn jeder Mitarbeitende demnächst hundert Agenten hinter sich hat? Zum dritten Mal sitzt Dr. René Deist bei Mark und Jens im virtuellen Studio, diesmal mit konkretem Anlass: sein neues Buch „Wer führt hier eigentlich?“. Geschrieben hat er es bewusst dünn, lesbar auf einem Interkontinentalflug, adressiert ans C-Level und ohne technologische Tiefenbohrung. Mark merkt an, dass eine ausreichend verspätete Bahnverbindung es auch tut. Jens hatte das Buch im Urlaub auf dem Kindle dabei, zusammen mit, nun ja, einer Claude-Code-Installation, von der seine Frau besser nichts erfahren sollte.

Das zentrale Bild der Folge kommt aus Renés Musikwelt. Führung funktioniert heute wie ein Dirigent: Die Unternehmensstrategie ist die Partitur, im Orchester sitzen die Talente, und die Aufgabe der Führungskraft ist, daraus etwas Wohlklingendes zu machen, in dem sich alle entfalten können. Das kippt gerade. René zitiert eine Gartner-Prognose, nach der bald jeder Mitarbeitende 109 Agenten haben wird (über die krumme Zahl wird in der Folge ausgiebig gelästert). Wenn das stimmt, dirigiert niemand mehr, sondern jeder Einzelne im Orchester muss selbst Strategien formulieren, also komponieren. Mark schiebt eine Gegenfrage nach: Ist es nicht eher ein Orchester im Orchester, wenn jeder Flötist sein eigenes vollständiges Ensemble hinstellen kann? Renés Antwort: im Kern ja, und die gute Nachricht ist, dass diese Transformation nicht über Nacht kommt. Genau deshalb kann man jetzt noch gestalten statt später zu reagieren.

Aus dem IOC-Modell der Premierenfolge ist inzwischen Intent, Agent Performance und Human Check geworden. Renés Ausgangspunkt bleibt derselbe: KI will nichts. Sie hat keinen Intent und kann in sich selbst kein Risiko bewerten, weil sie es nicht fühlt. Am Beispiel Einkauf durchgespielt heißt das, der Mensch formuliert, welches Rohmaterial in welchem Volumen bei welchen Lieferanten verhandelt werden soll. Die Agenten schreiben an, werten Antworten aus, fragen Lücken nach und liefern am Ende die große Excel-Datei. Und dann schaut ein Mensch drauf und merkt, dass die Schraubenschmiede keine drei Trilliarden Schrauben liefern kann. Daraus leitet René ein Bildungsziel ab: Wer heute im Einkauf arbeitet, entwickelt sich in den nächsten Jahren zum Master im Intent oder zum Master in Check und Control. Dazwischen liegt die Arbeit, die Mark besonders interessiert, nämlich wer eigentlich die Agenten baut. Renés Antwort: Die Fachleute selbst müssen lernen, ihre Arbeitsschritte so zu zerlegen, dass daraus Skills werden, während die IT das Framework beisteuert, inklusive LLM as a Judge und Scoring-Modellen, die jeden Automationsschritt gegenprüfen.

Die zweite These des Buchs heißt Prompt Thinking, und dazu liefert René eine Anekdote, die vermutlich viele kennen. Jemand fragt ihn, wie man denn Qualität sicherstellen wolle, wenn KI Prozesse autonom fährt, und schiebt als Begründung hinterher, er habe fünfmal versucht, sich eine PowerPoint bauen zu lassen, und dann aufgegeben. Renés Einwand: „Mach mal eine PowerPoint mit einer Strategie für bla“ produziert ein randomisiertes Ergebnis, vier Seiten Prompt mit Rolle, Erfahrung, Datenquelle, Struktur und Look and Feel produzieren ein steuerbares. Mark ergänzt die aus seiner Sicht wichtige Einschränkung: Prompt Thinking funktioniert vor allem dort, wo man sein Handwerk ohnehin beherrscht. Wer vorher keine guten Folien gebaut hat, bekommt sie auch von der KI nicht. Jens erinnert das an „Let me Google that for you“. Dann macht René das Paradox aus der Forschung auf: Es braucht mehr Führungskräfte, nicht weniger, weil plötzlich jeder seine hundert Agenten führen muss. Wenn zwei Abteilungen zusammenarbeiten, sitzen eben nicht zwei Menschen im Team, sondern 218 Agenten. Dass Automatisierung gleichzeitig bedeutet, mehr Aufgaben mit weniger Menschen zu erledigen, spricht er offen aus. Wie schief das laufen kann, wenn das Abbruchkriterium fehlt, zeigt Jens' Wochenend-Loop: 4.800 geöffnete Electron-Instanzen und ein Agent, der am Ende meint, das kriege er jetzt auch nicht mehr gefixt.

Der Rat an alle, die zuhören und führen: AI Literacy ist ein Führungsthema, nicht mehr und nicht weniger als seinerzeit der Umgang mit dem Taschenrechner. Ja, die Leute können seitdem schlechter addieren, sagt René, es war trotzdem richtig. Dazu gehört für ihn ein Führungsverständnis als Dienstleistung statt als Königtum, das Einstellen von Leuten, die schlauer sind als man selbst, und der Raum zum Rumspielen für die eigenen Mitarbeitenden. Jens ergänzt, dass in diesem Umfeld ohnehin alle lernen, weshalb es keine Schande ist, wenn das Wissen mal von unten nach oben fließt. Beim Blick auf die Risiken widerspricht René der These von der Zweiklassengesellschaft zumindest für die westliche Welt. Er sieht eher eine Demokratisierung, Stichwort One-Person-Billion-Dollar-Company. Die echten Gefahren liegen für ihn woanders: sich zu spät damit zu beschäftigen, und die Abhängigkeit von denen, die die Technologie beherrschen und damit später die Preise machen. Erwähnt wird dazu eine Petition von rund 300 Unterzeichnenden, darunter 15 Nobelpreisträger sowie Leute von OpenAI und Google, die Regierungen auffordert, den strukturellen Wandel nicht zu stoppen, sondern zu führen.

Der eindringlichste Teil kommt zum Schluss. René rät, den Dialogmodus von ChatGPT einmal auszuprobieren, weil er nach seinem Dafürhalten kaum noch von einem echten Gespräch zu unterscheiden ist. Genau daraus entsteht gerade ein Markt, in dem Beziehungen verkauft werden, auch mit Apps, die sich gezielt an Kinder richten und einen frei designbaren Companion anbieten, vom Teddybär bis zur real wirkenden Person. Renés Position ist unmissverständlich: Diese Form der KI gehört nicht in Kinderhände. Heranwachsende brauchen Reibung, sie müssen aushalten, dass etwas nicht funktioniert, und in Freundschaften investieren. Ein Companion streitet nie, der will gefallen. Sein praktischer Rat kommt aus dem eigenen Leben: Jede App, die seine Söhne installiert haben, hat er selbst auch installiert und gespielt, inklusive einiger saublöder Spiele. Mark spannt den Bogen zurück zur Toy-Wars-Folge und zu der Frage, die dem Buch Wer führt hier eigentlich?: Leadership im Zeitalter autonomer KI den Titel gibt: An welchen Stellen führt man im Leben eigentlich selbst, und von wem lässt man sich führen?

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Transkript

00:00:00Willkommen bei Think Different, Think AI, dem Podcast von Mark und Jens.

00:00:07Zwei technologieverliebte Köpfe, die nicht nur über künstliche Intelligenz reden, sondern sie leben.

00:00:14Hier gibt es klare Einordnungen, echte Praxiseinblicke und einen frischen Blick auf das, was möglich ist.

00:00:20Verständlich, kritisch und immer mit einem Augenzwinker.

00:00:24Hadi zum Nachdenken, zum Schmunzeln und vor allem zum Mitreden.

00:00:34Hallo zusammen zu einer neuen Folge von Think Different, Think AI.

00:00:38Ich bin heute nicht alleine. Der liebe Mark ist wie immer dabei.

00:00:43Und einer unserer, lass mich immer so formulieren, Stammgäste ist auch wieder da.

00:00:48Der Dr. René Deist hat sich mal wieder die Ehre gegeben, um uns vorbeizukommen.

00:00:52Und zwar war der schon zweimal bei uns, René.

00:00:54Du warst zweimal da und einmal warst die Folge Nummer fünf, wenn ich mich echt die innere.

00:00:59Da haben wir über Boss Level KI, so haben wir sie genannt.

00:01:03Das war schon mal eine sehr witzige Folge, wo wir damals darüber geredet haben,

00:01:07wer ist denn eigentlich der Boss?

00:01:09Dann haben wir eine andere Folge mal rund um das Thema Agentic gemacht.

00:01:13Das war ein strategisches Gold Skills.

00:01:16Das war Skills, genau.

00:01:18Das war Folge 37 oder sowas.

00:01:21wir haben ja jetzt schon relativ viele Folgen im Petto. Und heute freut es mich, dass wir

00:01:28so ein bisschen über eine Kombination von beiden Sachen reden können, weil du hast dich auch

00:01:33nicht faul auf die Haut gelegt in den letzten Monaten, sondern ähnlich wie Mark und ich

00:01:38sehr, sehr viel Konten produziert und ein guter Konten, den du hat produziert, das

00:01:42ist ein Buch, das du neu rausgebracht hast. Mit dem Titel, wer führt hier eigentlich?

00:01:47Und da mache ich und ich gedacht, das ist so ein super Moment,

00:01:50mit dir mal wieder zu reden und dich als unseren Stammgast zu begrüßen.

00:01:55Und ich freue mich darüber, dass wir uns heute da ein bisschen drüber

00:01:58unterhalten über die Zukunft, über das ist und über die Zukunft.

00:02:01Wer führt denn eigentlich in der Welt von KI?

00:02:04Willkommen, Mark. Willkommen, René.

00:02:07Ich wollte krass sagen.

00:02:10Ja, so nach dem Motto, der Gast wird auch mal begrüßt

00:02:12und darf auch mal hallo.

00:02:14Ich wollte auch mal herbekommen sagen.

00:02:16Ich war auch völlig irritiert.

00:02:17dass du hallo marcalauriné gesagt hast, aber vielleicht einfach an der Stelle auch noch

00:02:21mal eine Ergänzung. Für mich war das Buch ja tatsächlich im letzten Urlaub meine

00:02:23Leselektüre auf dem Kindle, weil ich musste meiner Frau versprechen, im letzten

00:02:30Urlaub das Notebook zu Hause zu lassen und nur mit einem eventuell Kindle als

00:02:36elektronischem Device zu fahren und darauf waren zwei Dinge. Das eine war

00:02:40der Buchinni und das zweite war, ich sag mal so rum, Cloudcode hat den Kindle

00:02:46vorher noch ein bisschen bearbeitet und dann war noch ein bisschen Clotco drauf.

00:02:50Könnte sein, dass da noch was zu sein.

00:02:53Du magst ja sagen, dass deiner Frau nicht.

00:02:55Nein, das ist ja gar niemand.

00:02:56Es abonniert nur ein Teil der Familie den Podcast.

00:02:59Er stellt eine Kruse, gehen raus und gebt mir Bescheid,

00:03:01dann komme ich an den Tag, weil ich ein bisschen später nach Hause.

00:03:03So, Prösterchen.

00:03:05Also, dann sage ich auch mal ganz schön,

00:03:07herzlichen Dank noch mal, ich bin wirklich das dritte Mal hier

00:03:09und ich fühle mich total wohl.

00:03:10Vielen Dank dafür, dass er mich immer wieder einladet

00:03:13und euer Podcast ist ja natürlich auch ein Highlight

00:03:16unter den Podcast, die sich mit hochtechnologischen und modernen Themen auseinandersetzen und für alle,

00:03:24die nur hören, vielleicht sollten wir mal sagen, wir sehen uns auch nämlich auf Screens. Wir sind

00:03:30nicht im selben Raum, aber wir sind in derselben Software. Und es macht auch immer Spaß mit

00:03:35euch. Und der Mark hat ja neulich eine gepostet, dass er auch bei uns nicht auch den Jobinhalt

00:03:43in Richtung Future, KI und Future her, also zu einem

00:03:47Ambassador und Evangelist wird, was auch genau die Rolle ist.

00:03:50Ja, da freu mich es ja, da arbeiten wir ja sehr eng zu sein.

00:03:52Ja, ich fühle mich total wohl und auch vielen Dank, dass ihr eine

00:03:56ganze Folge über mein Buch macht. Nicht schlecht, nicht schlecht.

00:03:58Das Lesen des Buches dauert auch länger, als die Folge von der

00:04:04Seite können wir natürlich nur an der Oberfläche kratzen.

00:04:07Aber bevor wir auf das Buch angehen, ich meine, René,

00:04:11Nee, wem erzähle ich es. Die Welt ist echt schnell lebig. Das letzte Mal haben wir über

00:04:14Skills gesprochen, okay, aber in der Vorbereitung jetzt Folge 5, mal unabhängig davon, dass

00:04:19das August letzten Jahres war, ist es nur ein Jahr, aber was in der Zeit alles an Technologie

00:04:26passiert ist. Und wir hatten es ja gerade heute Morgen auch im Büro, so etwas wie hier 5,

00:04:306 von Open AI, das neue Modell, das rausgekommen ist mit hier Ultra-Syncing und hast du

00:04:35nicht gesehen. Und was das für Ruhen um die bis dato verfügbare Modelle dreht, also sowohl

00:04:41den Token kosten, wenn man es dann AP Base bezahlt als auch in Form von Mächtigkeit, dass

00:04:48dieses ganze Thema, was vor einem Jahr für uns so ein bisschen, okay, wie geht man damit

00:04:52Menschen um, wie nimmt man sie mit auf die Reise in diese neue Welt, uns natürlich

00:04:57wunderbar zur Buchbesprechung bringt. Und wir hatten es auch schon mal das ein oder

00:05:04anderen mal anklängen lassen. Du bist ja auch mehr so historisch aus der

00:05:07musikalischen Ecke zu uns herüber geschwappt und musikalisch sehr

00:05:11interessiert. Und wenn man sich jetzt mal das Buch anschaut, dann gibt es ja

00:05:14darin unter anderem so eine Aussage, man braucht eigentlich nicht so wirklich die

00:05:19Dirigenten mehr, man braucht Komponisten mit dem Blick in Richtung

00:05:23Führungskräfte. Magst du uns da mal ein bisschen schon mal abholen, was du

00:05:27damit meinst? Sehr gerne. Vielleicht sage ich mal vorweg, ich habe dieses

00:05:31Buch bewusst so geschrieben, dass man das auf einem interkontinental Flug lesen kann.

00:05:36Also das Bewusst dünn und richtet sich primär auch als Ziel-Level, weil ich gar nicht so

00:05:42die technologische Tiefe eintauche, sondern mir geht es eben darum, dass ein großer

00:05:46Wandel, also wir sind gerade im Begriff eines großen Wandels und das ist genau, so suche

00:05:53ich Bilder und da ja Musik eines meiner großen Hobbys ist, habe ich natürlich ein Bild

00:05:58aus der Musikwelt genommen. Und es geht um Leadership. Und sage ich mal, in deiner Zeit, bis heute in

00:06:06der Agente GEI noch nur ein Tool ist, haben wir ein Leadership, das bestenfalls Leute motiviert,

00:06:13klare Richtung vorgibt, eine Strategie formuliert, etc. So wie wir das kennen. Wir haben aber auch

00:06:18ein Teil dieser Aufgabe, das ist Information Broker. Also Chef hat das gesagt und ich gebe

00:06:24die Information weiter und Mitarbeiter bekommen dann nur die Information und dann sammelt

00:06:28ich uns wieder hoch. Und dieses Information Broker Thema, das ist tatsächlich nicht mehr

00:06:33sowieso nicht hip, aber in Zukunft werden wir auf eine andere Art und Weise Leadership

00:06:41ausüben. Wir haben viele Facetten, haben wir heute darüber sprechen. Und die eine,

00:06:45warum ich dieses Bild gefehlt habe vom Dirigenten zum Composer zum Ersteller, es hat nämlich

00:06:51folgendes. Eine Leadershipfunktion heute ist wirklich wie ein Dirigent. Es gibt eine

00:06:56Unternehmestrategie, das ist die Partitur und dann gibt es ganz viele

00:07:00Talente in dem Orchester, da gibt es die Geigen, da gibt es die Querflöten, da gibt es die

00:07:04Pauken etc. Und der Dirigent hat die Aufgabe, diese

00:07:09Unternehmestrategie mit seiner eigenen Aktivität, seiner eigene Strategie in

00:07:15das Orchester zum Wurklingen zu führen, dass alle miteinander eben das spielen,

00:07:19so, dass alle erfolgreich sind und es wohlklingt ist. Das ist Leadership-Orte tatsächlich, dass

00:07:24wir in der Lage sind, allen den Raum zu geben, sich zu entfalten, aber etwas zu tun, was mit allen

00:07:30anderen zusammen ein Gesamtkunstwerk darstellt, was Spaß macht, was erfolgreich ist. Und das ändert

00:07:36sich nun. Unter den Strategien gibt es immer noch, aber ich war neunig auf einer Gardner-Konferenz,

00:07:42dass es kein Zahl von mir, so ein Ergartner prognostiziert, dass bald jeder

00:07:47Mitarbeitende 109 Agenten haben wir nicht. Ich frage mich auch, wieso 109?

00:07:53Ja, ja, ist gut. Ja, 1 zu 109, aber sagen wir, für uns

00:07:59ist 1 zu 100, das ist einfacher. Das heißt, jeder Mensch mit in einer

00:08:03Zukunft 100 agentische Softwareentitäten haben, die Aufgabenpakete für diesen

00:08:10Menschen abarbeiten. Das heißt doch, wenn das ist, das heißt, dass jeder Mensch in

00:08:19der Lage sein muss, plötzlich Strategien zu formulieren, nicht mehr ein

00:08:23Dirigent, sondern jeder Spiel in dem Orchester, das 100-dinge, die einem den

00:08:30Klöpfel für die Pauke halten, die die Klappen der Kraftlöte bedienen etc.

00:08:37Das heißt, jeder muss das sein und damit ist die Rolle eher der eines Komponisten.

00:08:41Also ich schreibe es immer wieder neu auf und ich achte auf Feedback.

00:08:44Das war mein Gedanke, um das Bild zu transportieren.

00:08:47Jetzt, sorry, Jens.

00:08:48Alles gut, alles gut.

00:08:49Ich hatte viele Ansatzpunkte bis erst mal den ersten, wo man Nachhaltigkeit ist, ein

00:08:54bisschen hoher schlicht.

00:08:55Also das Buch lässt sich wahrscheinlich auch gut in einer deutschen Bahnverbindung

00:08:59durchlesen, die dann mal wieder zu spät kommt gegebenenfalls.

00:09:01Jens, danke schön.

00:09:02Danke schön.

00:09:03Ich brauche mich ein interkontinental Buch, um das Buch von René zu lesen, nur als kleiner Tipp.

00:09:08Fahrt einfach Deutsche Bahn oder irgendwas anderes.

00:09:11Sekunde, fall sie Deutsche Bahn, hier eine Klarschung machen.

00:09:14Möcht ihr es halt auch herzlich eingeladen als Gast?

00:09:17Es gibt auch lange Strecke. Es gibt auch lange Strecke.

00:09:19Schöne Nachtexpressstrecken und so.

00:09:21Ich dachte Strecke Karlsruhe.

00:09:22Nein, nein, nein. Komm, mach weiter.

00:09:23Auch schon Nachtexpress ist gefahren, das ist sehr schön.

00:09:25Also, Spaß beiseite.

00:09:27Also, ah, natürlich ist es wieder spannend, dass Gardner für sich dann schon mal eine Definition macht,

00:09:31macht, was ein Agent ist und was kein Agent ist, wo, glaube ich, andere, glaube ich, daran verzweifeln,

00:09:35ob es Subagenten noch gibt, da würde ich jetzt schon mal die erste Frage stellen, aber da brauchen

00:09:38wir nicht in die Tiefe gehen. Wäre das Bild vielleicht auch tragfähig, was du gerade gemacht

00:09:43hast, wenn man sagen würde, ist es nicht eigentlich ein Orchester in einem Orchester? Also,

00:09:48das nicht im Prinzip der Einzelne, dann auch tatsächlich zur, weißt du, die Fähigkeit hat,

00:09:54ein eigenes Orchester quasi zu bespielen. Und dann ist dieser Komponist, also jeweils, der

00:09:58eben noch da drüber steht und das alles dann miteinander in Harmonie bringen muss, der ist dann eben

00:10:04auf den verschiedenen Ebenen wahrscheinlich unterwegs. Also das ist so ein Bild, das mit mir

00:10:07glaube ich noch besser resoniert, weil ich mir dann genau diese Agenten, fast auch immer,

00:10:11die machen glaube ich eher als dann doch wie ein vollständiges Orchester von der Fähigkeit ja

00:10:15auch vorstellen, weil da sind ja Sachen, die tatsächlich nicht mehr dann vielleicht nur

00:10:20der Pausale vorhalten sind oder nur von der Ecke der Vocals oder sowas kommen können,

00:10:26sondern theoretisch könnte ja jedes Mitglied eigentlich ein ganzes Orchester noch mal hinstellen, ne?

00:10:30Letztlich ist es, klar, ich meine, ich habe das Bild gewählt, um den Wandel dort einzubinden.

00:10:36Aber wenn man jetzt tief die Metapher immer weiter ausbaut, dann wird es irgendwann vielleicht

00:10:39auch falsch.

00:10:40Aber trotzdem, wenn wir den Gedanken jetzt fortführen, dann hast du völlig Rechtes.

00:10:45Es ist dann, dass jeder Mensch, also jeder Flutist selber sein kleines Orchester hat,

00:10:49jeder Drama sein kleines Orchester etc.

00:10:52Und das sind genau die, aber das ist eben die Transformation, die aber jetzt auch ganz

00:10:58beruhigt gar nicht so schnell kommt.

00:11:00Das kommt jetzt sukzessive in langsamen Schritten selber nur wichtig, das jetzt zu antizipieren,

00:11:06weil jetzt kann man ganz gut damit umgehen und das super vorbereiten.

00:11:10In fünf Jahren sind wir schon längst drinnen, dann ist das alles passiert.

00:11:14Und sich dann, dann kann man natürlich auch reagieren, aber dann muss man halt reagieren.

00:11:18Jetzt kann man agieren.

00:11:19Deswegen jetzt das Buch.

00:11:21Jetzt kann man gestalten, ne?

00:11:22Genau.

00:11:23Du hast in dem Buch das ja auch aufgegriffen und natürlich können die treuen Hörer die

00:11:28alte Folge hören.

00:11:29Ich würde aber trotzdem gerne noch mal ein bisschen drauf eingehen, auch wie sich vielleicht

00:11:32die Begriffswelten und die Ausgestaltung zur damaligen Folge gewandelt hat.

00:11:37In Folge 5 hast du nämlich auch von Intent, Operate und Tech gesprochen.

00:11:41Wenn ich das Buch jetzt, die Fans sind tatsächlich ein paar Tage her, ja, an der Stelle

00:11:46kannst du mir sonst sagen, hörst du nicht aufgepasst, da kam ja dann tatsächlich

00:11:49auch noch der Punkt, so was rein, so wie geht es dir mit Risikoklassen und so was. Magst du kurz

00:11:54nochmal Intent-operate-Check nochmal für unsere treuen Hörer erzählen? Also, also tatsächlich ist,

00:12:00ich habe ein Jahr wirklich recherchiert für das Buch, das ist also etwas spontanen Stand. Und

00:12:04damals, als wir gesprochen haben, hatte ich das Buch schon konzipiert im Kopf und es ist

00:12:08eine meiner Thesen, die auch gar nicht so abwechentlich ist, will jetzt nicht mich als innovativ

00:12:13darstellen. Aber was passiert, wenn ich ein Mensch in der Organisation hat 100 Aufgaben? Ich habe

00:12:22100 Aufgaben und von diesen 100 Aufgaben werden einige durch Automation übernommen werden. Das

00:12:27sind eben agentische Softwareentitäten, die diese Automation für mich machen. 1 ist unmittelbar

00:12:32klar und ist immer immer klar. KI will nichts. KI hat keinen Intent. KI will nichts. KI hat

00:12:40auch keine Chance, in sich selber ein Risiko zu bewerten, weil KI fühlt es nicht. Aber wir

00:12:46Menschen haben das. Das heißt, jede Aufgabe, und ich habe damals habe ich glaube ich Einkauf

00:12:50als Beispiel genannt, nehmen wir das gleich nochmal, wenn ein Mensch in der Einkaufsorganisation

00:12:57eben jetzt Rohmaterialien auf diesem Markt in diesen Volumen mit diesen Lieferanten

00:13:02in diesem Zeitraum aushandeln möchte, dann ist das eine Intention der Strategie, das

00:13:07ich möchte das jetzt tun, dann übergebe ich das, weil ich will was, ich Mensch will was, das übergebe

00:13:12ich jetzt meinen agendischen System, die vereinzelt jetzt E-Mail schicken, Excel zusammenfassen, die

00:13:17die anschreiten, die die Antworten der Lieferanten entsprechend bewerten und das vielleicht zusammenfassen,

00:13:24feststellen, da gibt es vielleicht noch eine Lücke und eine Nachfrage stellen und wieder die E-Mail

00:13:28raus und rein, vielleicht geht es sogar den Disconversation, das ist dann performance,

00:13:33Das heißt, Agenten agieren und dann entsteht am Ende dieses Prozesses ein Überblick.

00:13:37Die große Excel-Datei, wo dann alle die Verwandten ihre Angebote reingepackt haben.

00:13:41Aber jetzt kann ein Mensch bewerten, Moment mal, Schraubenschmitze, die können doch gar nicht drei Trilliarden Schrauben schägen.

00:13:48Das ist doch falsch, das geht doch ja so.

00:13:50Das heißt, am Anfang des Prozesses ist die Intention, die wir Menschen geben.

00:13:54Wir geben die Strategie vor, human intense.

00:13:56dazwischen sind die einzelnen Schritte, die abgearbeitet werden, das wird immer autonomer

00:14:01und das wird immer breiter werden. Da werden Schritte autonom vollführt. Und am Ende gibt's

00:14:07ein Human Checks, weil da schauen wir dann, ob es funktioniert. Jetzt könnten wir, also das

00:14:12ist, das ist die Grundintention und das, warum ich das so erwähne, Intense, Agile Performs

00:14:18und Human Checks, weil das können wir als Bildungsgesetz für Organisationen nehmen. Wenn

00:14:24Wenn ich ein Team habe in Zukunft, dann werde ich das so organisieren, dass ich all die Intents

00:14:30in verschiedene Gruppen vorfasse, dann die entsprechenden Agenten dazu arbeiten lasse und dann die ganzen

00:14:35Controls dahinter.

00:14:36Und das sind die Jobs der Zukunft.

00:14:38Das heißt, wenn ich heute im Einkauf arbeite, heißt es, dass ich mich in den nächsten fünf

00:14:44Jahren, weil wir haben Zeit, so entwickle, dass ich entweder der Master im Check-and-Control

00:14:49oder der Master im Intent binden, oder die Master. Das ist, das steckt dahinter. Und so können wir auch

00:14:56im Bildungs- und Netz für gesamte Organisationen aufbauen. Das heißt, auch die positive Botschaft ist

00:15:01natürlich haben Menschen Aufgaben. Und natürlich haben Menschen dann Aufgaben so, dass sie in der

00:15:07Lage sind, damit mehr Produktivität für den Teil der Organisationen zu generieren. Da steckt

00:15:14Eine Nachfrage erlaubt dann aus meiner Perspektive, wenn du sagst der mittlere Teil, da wo der Agent

00:15:22performt, muss das dann auch der Mensch aus dem Finanzbereich aufsetzen. Also wenn wir jetzt

00:15:28dann, da reden wir ja tatsächlich von, von agentischen Harnissen und Workflows und Agenten,

00:15:33die miteinander arbeiten, ist das auch deiner Meinung nach der Skill, die jeder, jeder ausprägen

00:15:38muss. Jetzt sind wir so ein bisschen nördig unterwegs und fummeln dann darum und lassen

00:15:42da die Tokens verbrennen und sehen, wie da auch einfache Workflows einmal driften und gestern

00:15:47gute Ergebnisse produziert haben morgen nicht. Muss diese Lernkurve auch jeder machen?

00:15:51Ja, jetzt ist die Frage, wie tief und wie genau. Ich müsste für die Hörerinnen und Hörer

00:15:58kurz mal das einmal für eine Sekunde tief erleben. Also, wie kann eine Softwareentität

00:16:03autonom performen? Wie kann das gehen? Da gibt es diese neue, Mark ist übrigens

00:16:08bei uns der absolute Spezialisten drin, die neue Fähigkeiten, dass man der KI zusätzlich

00:16:15einen Expertisen-Level gibt. Ihr seid jetzt, ihr habt Skills. Skills ist etwas, das eben,

00:16:21ich bleib bei meinem Beispiel, oder wir können auch Kontrolling nehmen, also dass ich entweder

00:16:25bei meinem Beispiel, dass ich weiß, wie ich eine Ausschreibung formuliere und die E-Mails

00:16:31schicke und die Antwort entsprechend beurteilen kann. Das sind verschiedene Skills und

00:16:35verschiedenliche Agenten nutzen ihre Skills. Und Skills haben diese tolle Eigenschaft, dass sie auch den Datenraum kennen.

00:16:42Also ich kann nur in diesen Datenraum arbeiten. Sie haben die Berechtigungen, also wenn ich einen im Einkauf

00:16:47finde, dann darf ich nur Berechtigungen des Einkaufs nehmen, et cetera. So, wir, die IT-Welt, wir werden

00:16:55natürlich in diesem technologischen Prozess so ausgestalten, dass man da ganz tief drin diese

00:17:00Skill-Ebene mit einem LLMS Judge. Das wäre quasi jeden Schritt während der

00:17:06Erstehung mit einem Score-Modell gegen Qualität, gegen Cyber, also gegen alle

00:17:12möglichen Themen, die unsere Qualität betreffen, in der Technologie testen. Da hat der

00:17:16Martin Hoffmann einen Punkt gemacht, der auch sagt, wir sollen uns die ja vertrauen,

00:17:20sondern müssen den Automationsschritten immer ein Check dagegen stellen.

00:17:25Das ist die IT-technische Sicht. Jetzt gehe ich raus aus dieser Tisch und gebe jetzt die einkaufstechnische Sicht.

00:17:33Die Einkaufsheurin muss in der Lage sein, Skills zu formulieren.

00:17:38Zu sagen, wir müssten meine Arbeitsschritte, diese drei kleinen Expertise-Schritte unterteilen können.

00:17:45Und dass der KI geben, erstellen wir daraus einen Skill, der das macht.

00:17:49Und wir geben den KI noch das Framework, also den Rahmen, auf dem sie dann dieses LLMS

00:17:54Judge-End und das Core-Modell mitbauen können.

00:17:56Ja.

00:17:57Aber es ist furchtbar wichtig, dass jeder Mensch, egal ob ich im HR arbeite, im Vertrieb arbeite,

00:18:03im Einkauf, in wo auch immer ich arbeite, dass ich in Zukunft lerne, diese Skills

00:18:08und damit meinen wir nicht menschliche Fähigkeiten, wir meinen die Fähigkeit, die eine Softwareetität

00:18:15Inder hat, um autodome Arbeit zu können, dass wir die formulieren können.

00:18:20Und das ist vielleicht auch eine zweite These in meinem Buch, From Thinking.

00:18:22Also, die Agent Manager müssen in der Zukunft, wenn ich, wenn ich

00:18:26Organisation führe, wo ich Menschen habe und Maschinen,

00:18:31dann muss ich meine Intent, also ich muss sagen, will auch so formulieren,

00:18:34dass ein Mensch das klar versteht und anders formulieren, dass eine

00:18:38eine KI-Edität das klar formuliert.

00:18:41Erlaubt ihr mir da nochmal ein großes Beispiel zu geben?

00:18:43Gerne, gerne.

00:18:44Ich hatte da, also ich will nicht, aber das ist vielleicht total für mich ein eye-opener,

00:18:49ein gewichtiger eye-opener.

00:18:50Da hatte ich neulich eine Diskussion mit einer Person X, die dann sagte, wie stellst du

00:18:55den Qualitätssicher, wenn KI autonome Prozesse will?

00:18:59Denn, jetzt kommt der Nachsatz, ich habe ja neulich mit KI versucht, mir eine PowerPoint über

00:19:06Thema X zu machen, nach fünf Versuchen habe ich aufgegeben, es hat einfach nicht

00:19:10funktioniert. Und vielleicht nickt der eine oder die andere jetzt auch gerade die zuhören, ja das kenne ich und hier sage ich falsch,

00:19:17weil ich muss in der Zukunft in der Lage sein, mein Prompt so zu gestalten, dass ich das

00:19:25Ergebnis steuern kann. Prompt-Thinking.

00:19:28Beispiel und dann höre ich auf Beispiel, wenn ich sage, mach meine Powerpoint mit einer Strategie für Bla,

00:19:34dann kommt ein randomisiertes Ergebnis raus und das ist nun mal nicht gut. Wenn ich stattdessen sage,

00:19:39lieber KI-Again. Du bist der CEO von der Firma X. Du hast 22 Jahre in diesen Themen gearbeitet.

00:19:47Wir überlegen gerade eine Strategie über diese, diese, diese Themen und die Daten dazu findest

00:19:53du im Schäb und da, da, da und da. Und dann möchte ich, dass du das so strukturierst.

00:19:58Erst A, dann B, dann C, dann D. Und dann soll das look at 4 mit diesen Fähigkeiten

00:20:05Also mit diesem Calaco, ihr wisst schon, ich habe jetzt vier Dinge, die in der vier Seiten Prompt gemacht und am Ende sage ich, mach mir die Präsentation.

00:20:13Dann ist das Ergebnis nicht mehr randomisiert.

00:20:15Das heißt, dieses Prompthinking ist eine der Kerneigenschaften des Führends in der Zukunft. Jens, jetzt kommst du.

00:20:24Ja, ich wollte nur sagen, wir gefunden das Fressen, ich finde das super, weil natürlich wir hatten uns ja auch in der älteren Folge auch über das Thema,

00:20:32Was müssen eigentlich junge Leute noch lernen und sowas auch unterhalten, und ich glaube,

00:20:37weil ich wollte nur anfügen, dass es natürlich nicht für jeden wichtig ist, dass der Prom-Thinking für eine Powerpoint-Präsentation

00:20:43kann oder für jeden wichtig ist, dass der Prom-Thinking vielleicht für eine Video

00:20:48Advertisement-Erstellung oder sowas kann, weil es natürlich, also wir Menschen sind auch nicht heute auf der Welt und können immer alles.

00:20:54Ich glaube, das ist auch noch mal wichtiger. Es ist auch ein wichtiger Botschaft, dass man sagt, ja,

00:20:57Ja, ich werde meine Expertise haben und ich habe meine Mastery in meinem persönlichen Skillumfeld, das ich habe.

00:21:04Und wenn ich das kann, wenn ich mein Handwerk gut kann, wenn ich gut Sachen auf den Punkt bringen kann,

00:21:09so wie du es gerade beschrieben hast, wenn ich einen guten Allerlöse-Skill habe,

00:21:13einen guten Skill-Sachen strategisch zu formulieren, dass jemand anders das dann eben auch verstehen kann,

00:21:19was ich darüber bringen will, dann werde ich das glaube ich besonders gut eben prompten können,

00:21:24dann im Prinzip auch ein agentisches System, ob das jetzt aus einem Agenten oder aus einem

00:21:28neuen besteht, scheißegal, dass es dann gut als umsetzen werden kann in dem Moment. Ich

00:21:33glaube, das ist tatsächlich nochmal ein wichtiger Punkt, dass man sagen muss, ja, ich bin voll

00:21:36bei dir dieses Prom-Finking der Umgang mit KI, das ist so ein neuer Skill, den wir uns

00:21:41aneignen müssen, aber der funktioniert wahrscheinlich phänomenal in den Bereichen, in dem man

00:21:48sich selber gut auskennt. Man sollte jetzt nicht so, wie du das Beispielin habe,

00:21:52sagen, wenn ich vorher keine schönen Powerpoints gebaut habe, dann wird mir die KI jetzt auch

00:21:55keine schönen Powerpoints, ehrlicherweise bauen. Also, das war so formuliert. Aber mag

00:22:00du das sagen? Da fällt mir immer das Beispiel ein, mit früher gab es Let Me Google Dead

00:22:03for You, nach dem Motto, wenn Leute dir etwas geschickt haben und die haben es nicht gefunden,

00:22:09dann hast du das in diesen Dienst eingegeben, weil die haben den Leuten einfach gesagt,

00:22:13du, also ganz ehrlich, wenn du das so in Google eingibst, findest du einen Treffer.

00:22:16Und es gab ja Menschen, die kamen mit Google nicht klar. Und so ist ja heute auch

00:22:19ein bisschen mit KI, die nutzen KI und sagen, was sind das für ein Quatsch? Ja, kommt nichts raus,

00:22:23die PowerPoint haupt nichts oder keine Ahnung. Jedes Mal, wenn ich um das Wortanalyse bitte,

00:22:27kommt ein anderes Ergebnis. Da kommt immer ganz viel zusammen. Die Leute verwechseln ja,

00:22:31dass wenn sie ein Befehl abgeben, dass die Maschine halt eben nicht deterministisch ist,

00:22:36dass die Maschine auf dem Weg zu diesem Prom-Kontext gesammelt hat, keine Ahnung,

00:22:40was gemacht hat. Und darum ist natürlich dann auch mit jeder Eingabe es anders.

00:22:45Und wenn wir in der Lage sind, um so Skills zu arbeiten und mit Proms mehrere Skills zu

00:22:50adressieren, dann hast du ja auf einmal eine Komplexität vor deinen Händen, die du bedienst.

00:22:56Dann ist das vielleicht tatsächlich zwei Zahlen Texte, die du geschrieben hast, aber aufgrund

00:23:00der Arbeit vorher, der Aufbereitung durch die Skills, wo dann die ganzen Details drin stehen,

00:23:05was brauche ich, wie brauche ich es? Keine Ahnung, wirst du in der Lage damit umzugehen?

00:23:09Und ich finde diese Fähigkeit, wie kann ich den Intent formulieren, den ich möchte?

00:23:15Wie komme ich jetzt hin? Hast du auch in dein Buch hergeleitet? Das ist ja tatsächlich eine sehr

00:23:18wichtige Sache. Was mir an der Stelle vielleicht noch ja vielleicht etwas provokantere Frage

00:23:22aufkommt, ist, brauchen wir jetzt mehr oder weniger Flührungskrifte? Ja, ja, das ist halt, oh,

00:23:30Dankeschön dafür, weil das ist tatsächlich, kommt es leider nicht von mir, es kommt aus der

00:23:34Forschung, also ich zitiere da nur Paper, die ich gelesen habe. Es ist ein Paradox,

00:23:39ein Paradox und wie man sagt, dass es mehr statt weniger Flührungskrifte ist,

00:23:44Du wick dich mehr. Und warum, glaube ich, wird jetzt, wenn man uns zuhört hat, eigentlich auch schon klar,

00:23:50weil ob das sich ganz viele Menschen, dieses Promptige, die Fähigkeit haben müssen, ihre 109

00:23:55agendischen Systeme zu führen. Ich werde sie zählen. Ja, es ist sehr witzig mit 109. Aber genau das ist,

00:24:03das ist eine Eigenschaft, die eine Veränderung der Aufgabe. Und das geht einher mit dem,

00:24:09Was wir sonst immer gesagt haben, je mehr operative und repetitive Tätigkeit durch autonom handelnde

00:24:16Automation übernommen wird, desto mehr kann ich mich auf die eigentlichen Aufgaben fokussieren. Aber

00:24:22was sind denn die eigentlichen Aufgaben? Ja, es ist genau zu sagen, was ich eigentlich will,

00:24:26zu deduzieren, warum das der richtige Weg ist und also strategisch zu arbeiten. Ich muss in

00:24:31der Lage sein, als Mitarbeiter in Zukunft, als Mitarbeiter, ich darf mich ja glaube ich

00:24:35das man bezeichnen will. In Zukunft, die in meinen Agenten eine Intent-Gehung, jetzt

00:24:45folgendes Bild, stelle ich mal vor, dass dann zwei Abteilungen zusammenarbeiten, dann sind

00:24:50nicht nur zwei Menschen, die am Team sind, sondern 218 Agenten, die alle miteinander arbeiten.

00:24:56Das heißt, da muss klar ausklar mühselt sein, wie die Edgeweight in Prom zu formulieren

00:25:00sind, dass dann das beste Ergebnis herauskommen. Denn unmittelbar natürlich ist klar,

00:25:05soll sich jetzt alles romantisch an, natürlich ist diese Einführung dieser Technologie wie immer

00:25:11eine Produktivitätsgewinnung. Das heißt, wir werden natürlich mehr Aufgaben mit weniger Menschen

00:25:17in Zukunft machen. Das ist ein ganz normaler Ausdruck des Marktgeschehens, was seit den 60er

00:25:25Jahren passiert. Einführung einer Technologie hilft, dass ein Mensch produktiver sein kann. Und so auch

00:25:31die in deinem Buch und ich habe auch deinen Post zum Thema Gartnerpräsentation natürlich gelesen.

00:25:40Wir sieht das jetzt aus mit dem Thema, ja Moment mal, wenn ich jetzt die Maschine auffordere,

00:25:47etwas zu tun und da komme ich jetzt quatschbar raus. Wie gehen wir denn damit um?

00:25:51Ja wichtig ist halt sich, also Reflexion, das ist ja vielleicht auch wahrscheinlich so

00:25:58Grundsätzlich schon immer eine große Stärke des Leadership gewesen, dass man in der Lage ist,

00:26:04die Situation zu beurteilen, mit unsicherem Wissen umzugehen und dann daraus zu lernen und

00:26:11zu verstehen, wie wir in Zukunft dann eben, was sich adaptieren muss. Und das lasse ich jetzt

00:26:16mal tief einnehmen. Also erst mal ist das grundsätzlich, also die Chefs, die es hier

00:26:21zuhören, die glauben, alles zu wissen, den möchte ich jetzt mal ganz kurz mal der Wahrheit

00:26:26sagen, das steht gar nicht. Die Menschen, die die Leute einstellen, weil sie glauben, dass sie,

00:26:33also anderswo positiv, die Menschen die Leute einstellen, weil sie wissen, dass sie schlauer

00:26:38sind, als sie selber, dass sie die guten Führungsgeräte. Also ich muss mich ständig infrage stellen,

00:26:44ich darf natürlich schon überzeugt sein, dass es der richtige Weg ist, aber ich muss mich

00:26:48immer infrage stellen und ich muss auch meinen Weg anpassen, wenn es falsch ist. So, das ist

00:26:52grundsätzlich jetzt mal die Lehre aus dem Liederschild, aus Führung, zwar

00:26:55Verantwortung. Denn Führung ist eine Dienstleistung an den Menschen. Das ist

00:27:01nicht könig, weil ich besonders ich bin Dienstleister für alle Menschen in meiner

00:27:05Organisation. Denn ich muss dafür sorgen, dass es allen gut geht, im Sinne, dass

00:27:10sie da eine Aufgabe machen. So, das ist jetzt Führung allgemein. Und wenn ich

00:27:13das so nur runterbreche auf das Thema, wie führe ich im agentische System, da

00:27:19ist das Feedback-System, der läuft ganz schnell,

00:27:22Wild and Crazy macht Fehler. Das heißt, ich muss durch Checks und Balances darauf achten,

00:27:27was passiert. Und dann kommt das Mark, das dich ja auch so auszeichnet und auch begeistert,

00:27:32Scoring-Modelle. Das heißt, ich bin in der Lage, wenn ich ein Industrieprozess automatisiere,

00:27:38Teilschritte davon autonom machen lasse, dann ist ja immer noch fundamental klar,

00:27:43dass ich den Prozess natürlich kenne. Ich habe einen Design. Das heißt, wir wissen,

00:27:47dass nach Schritt A Schritt B kommt, muss nach B kommt C das wissen wir. Wir wissen nicht ob der

00:27:53Agent da drin jetzt die richtige Zahl gefunden hat, den richtigen Preis, die richtige Menge,

00:27:57das muss wir prüfen. Aber wir wissen es muss dann mal einen Preis kommen, es muss dann mal eine

00:28:01Menge kommen. Das heißt, wenn wir diesen, das jetzt technisch technische Antworten, wenn wir diesen

00:28:06Agenten autonome bauen lassen, für wir inständig durch einen zweiten Agenten, LLMessage prüfen

00:28:12lassen, ob er noch an der richtigen Stelle ist, ob er noch genau da arbeitbar sein soll,

00:28:16kommen ihnen auch zu und führen. Da gibt es einen Scoring-Modell, kann man sagen,

00:28:20du hast einen Scoring und je reichen, mach das noch mal. Und auf diese Art und Weise können

00:28:23wir eben die Qualität sicherstellen. Und dennoch kann er immer noch in die

00:28:27Irre laufen und dann muss die Führungskraft, also in dem Sinne dann die Menschen,

00:28:31die den Intent für diese Aktion gegeben haben, reflektieren können, was sie

00:28:35anders machen müssen, damit die Produktivität erreicht wird.

00:28:38Das ist ja im Grunde das, was wir auch mal unter Loop. Ich hatte jetzt bei

00:28:43Ich habe mich Loop hingesagt, das war auch ein völliger Fall.

00:28:45Also hier Loop-Prompting, ach egal, wo man eben sagen muss.

00:28:50An der Stelle vielleicht lustiger Anekdote.

00:28:52Ich hatte am Wochenende gedacht, ach komm, meine eigenen Projekte,

00:28:56sag sie mal, so ein Slash-Goal-Loop, habe ich ihn laufen lassen.

00:28:59Am nächsten Morgen habe ich da mal so geguckt, wie geht es da mal im Rechner.

00:29:02Er hat 4.800 Elektronen ins Danzen geöffnet und hat danach gemeint,

00:29:08oh, ich glaube, ich kriege das jetzt gar nicht mehr gefixt, guck du mal

00:29:11Und du guckst auf diesen Rechner und meine Taskbar war so klein, weil diese 4.000 irgendwas gestarteten Instanzen da unten in einer Reihe standen,

00:29:20dachte ich mir so, ach ja, guck mal, das ist diese ominöse Loop, wenn du kein anständiges Abbruchskriterium drin hast, wenn ihm sagt, repariere, repariere, repariere.

00:29:29Jetzt, bevor du da vielleicht noch irgendwas in die Bütch meisterst, was können wir denn den Leuten noch so an Learnings mitgeben, sich da noch ein bisschen drauf einzulassen.

00:29:42Ich meine, du hast jetzt eben gesagt, Führungskräfte nach dem Motto, okay, ihr wisst auch nicht alles ist gut.

00:29:46Und auch Steve Jobs hat ja mal gesagt, umgibt dich mit A plus Leuten, anstatt mit A Leuten, weil du willst von denen ja auch was lernen,

00:29:52du stellst ja nicht ein, weil du der König bist, weil wenn du der König bist, kannst du auch selber machen.

00:29:56Was kann man den Leuten auch so mitgeben?

00:29:59Also das erste Mal, das, was wir jetzt gerade machen, wir drei, A.I. Literacy ist ein Führungsthemen.

00:30:06Also das ist, wie soll man sagen, als der Taschberechner eingeführt wurden.

00:30:11Erstmal haben viele Menschen die Bedrohung gesagt, die können die Leute nicht mehr gut addieren.

00:30:15Üblich, sie haben recht gehabt, die Leute können nicht mehr gut addieren.

00:30:18Aber es war auch nicht so wichtig.

00:30:20Wir haben aber, so, aber, was wir alle gelernt haben, ist, mit einem Taschenrecher umzugehen.

00:30:26Das ist dann irgendwann mal eine ganz normale Aktion geworden.

00:30:28Und nicht mehr und nicht weniger ist AI Literacy.

00:30:31Ich bin wirklich zutiefst davon überzeugt, dass diese Technologie ein Live-Skill ist,

00:30:37dass wir alle im Prinzip damit umgehen können.

00:30:40Wir müssen im Prinzip wissen, was Pump-Thing ist, wir müssen im Prinzip wissen, was ein Skill ist und so weiter.

00:30:44Das heißt, es ist eine Führungsverantwortung, dass ich selber da nicht abgehängt abgahen

00:30:50bin und ich, dass ich meinen Mitarbeitenden auch den Raum gebe und die Möglichkeit gebe,

00:30:55sich damit zu auseinanderzusetzen.

00:30:57Damit auch mal durchaus ein bisschen rumspielen, deutlich lernt man am schnellsten tatsächlich,

00:31:03um eine Sicherheit, dass ich das Gefühl habe, auf sicherem Terrain mich zu bewegen.

00:31:07Das ist vielleicht die allerwichtigste Thematik, mit der wir erstmal uns konfrontieren.

00:31:13Und das Zweite ist dann, jetzt, wenn wir über Führungskraft sind und über Führung sprechen,

00:31:18irgendwann muss ich mir dann nicht heute, auch nicht nächstes Jahr, aber in den nächsten

00:31:22Jahren muss ich mir Gedanken machen, was ist denn das Organisationsmodell, das erfolgreich

00:31:28sein wird.

00:31:29Aber damit ich das weiß, muss ich mich jetzt mit denen dann beschäftigen, damit ich

00:31:33morgen dann gute Fragen stellen kann.

00:31:35Auch da gebe ich so ein paar Hinweise in meinem Buch, aber das ist, das ist halt wichtig,

00:31:40Das ist wichtig, dass man ganz langsam damit beginnt und das auffasst und versteht, das

00:31:46ist eine Technologie, die ist mehr als nur ein Taschbrechener, sie ist grundlegend.

00:31:50Gerade heute haben ja 15 Nobelpreisträger und Leute von Open AI und Google und bla bla

00:31:57bla, ganz über 300 Leute eine Petition wieder an Regierung geschickt, dass sie den strukturellen

00:32:02Wandel, den diese Technologie in der Gesellschaft jetzt verorten wird, dass es das geführt

00:32:09wird, nicht gestoppt, sondern dass man das bewusst erkennt und Maßnahmen so einleitet,

00:32:15dass der Wandel geführt wird.

00:32:17Ganz kurz, da fällt mir gerade etwas ein und dann übergebe ich dir sofort das Wort.

00:32:24Ich glaube, ein Learning könnte auch sein, wenn wir das von Führungskräften aber Mitarbeitern

00:32:29allgemein, aber egal auf welcher Position.

00:32:32Das Thema KI ist ja so, das heißt Neu, ist schon ein paar Tage jetzt im Raum, aber

00:32:38der Wandel ist so schnell, dass man durchaus auch dieses Thema auf Augenhöhe lernen.

00:32:44Es ist keine Schande, wenn, ich sage jetzt mal, der Mitarbeitende um die Ecke kommt und sagt, hat man mal gesehen,

00:32:50man kann zugeben, wusste ich nicht, zeigt doch mal genauso umgekehrt,

00:32:55dass man auch als Mitarbeiter nicht sofort Angst haben muss, wenn der Chef einem was entweder zeigt oder fragt.

00:33:01Weil in diesem Umfeld lernen wir ja alle. Die einen haben halt vielleicht die Gnade,

00:33:05sich damit beschäftigen können oder irgendwie ein Händchen haben oder keine Ahnung was, aber das

00:33:09war ja schon mit vielen anderen Technologien auch der Fall, nur dass sich das Umfeld nicht so schnell

00:33:13geändert hat. Von der Seite wäre das glaube ich, was das ich noch in die Runde schmeißen würde an

00:33:17die Zuhörenden da draußen, weil das ist glaube ich etwas, das ich auch aus dem Alltag sagen kann,

00:33:24das ist halt nicht nur sehr angenehm, sondern auch sehr zielführend, wenn man in der Lage ist,

00:33:30Hierarchiekrenzen übergreifen, über das Thema zu sprechen und auch zu lernen und auch zu verstehen,

00:33:36das, was du vorhin meintest, das Thema Skills. Damit meinen wir nicht die Entwicklung des

00:33:40Menschen, sondern also bei Skills schon ein KI-System, sondern das, wie wir die KI befähigen,

00:33:44dass man auch lernt, dass Begriffswelten in einer anderen Bubble einfach auch eine andere

00:33:50Bedeutung haben. Ich würde trotzdem noch mal einen Punkt aufgreifen, weil wenn ihr dort

00:33:58Das ist jetzt auch gerade das Thema auf einer höhere Ebene der Gesellschaft nochmal gezogen,

00:34:02mit dem Beispiel der Nobelbeisträger gerade, dass man sagt, man muss das im Prinzip führen

00:34:07oder ich würde es vielleicht begleiten nennen, weil führen ist auch immer schwierig, glaube

00:34:11ich, in so komplexen Systemen.

00:34:12Man kann, glaube ich, eher besser begleiten und gucken, was man da für Interventionen

00:34:16eben da reingibt, um die richtige Richtung zu lenken, so wie du vorhin auch in Flührungskraft

00:34:20herbeschrieben hast.

00:34:21Es ist eigentlich eher darum geht, zu wissen, welche Richtung ungefähr die Richtige

00:34:24sein kann, wie der Weg dann beschritten wird, da habe ich dann vielleicht auch

00:34:28Gott sei Dank dem Bergsteiger, der mir anders dabei, der mir dann auch dabei helfen wird.

00:34:33Was sind die größten Risiken, auch wenn wir jetzt mal so auf gesellschaftlicher Ebene schauen.

00:34:37Musste gar nicht auf seiner Firmen Ebene sein, sondern auf gesellschaftlicher Ebene.

00:34:40Weil wir haben vorhin schon mal das Thema gehabt, das Platt, manche Spiele mit KI rummerken,

00:34:48dass es nicht gut funktioniert.

00:34:49Manche haben Leute um sich herum, die mit KI rumspielen und dann kriegen die was und

00:34:54dann wollen die das anwenden, funktioniert das auch nicht, sondern sagen die Ach, der

00:34:56funktioniert er eh nicht gut oder der gibt diesen Output nicht. Dann gibt es Leute, die Zeit ein

00:35:01bisschen mehr haben, eingeräumt bekommen, als andere Gebenenfalls, so wie du sagst,

00:35:05die werden vielleicht von ihren Fliegungskräften empowert, auch mal mit KI etwas auszuprobieren,

00:35:09wird steuern da natürlich schon auch wieder auf so eine zwei-klassengesellschaft hin. Menschen,

00:35:17die frühzeitig jetzt mit KI interagieren, entweder selbstbestimmt und aus ihrer eigenen

00:35:22der Intention heraus oder die Möglichkeiten haben das zu tun und manche die das eben noch

00:35:27nicht haben oder vielleicht die Chance noch nicht da drinnen sehen. Und wie siehst du da

00:35:32das Risiko und was sind so, muss jetzt nicht für die große global galaktische Menschheit

00:35:38da die die Lösung haben, weil vielleicht, was ist so dein Ansatz zu sagen, wenn du sowas

00:35:42siehst das gegebenenfalls da eine gewisse Ungerechtigkeit, das vielleicht das falsche

00:35:48Wort, aber so ein Ungleichgewicht sich ausprägt, weil wie würdest du jemanden

00:35:51dazu interminieren. Also das ist ein sehr großes Thema. Da kommt viele Sachen in den Kopf.

00:35:57Erst einmal ist es eine starke Veränderung. Eine Veränderung erzeugt Sorgen,

00:36:03Angst und auch Abwehrreaktionen etc. Und die müssen wir ernst nehmen. Also das ist erst mal,

00:36:09weil du musst mit Vertrauen schaffen und Leute heranführen oder die Möglichkeiten geben oder

00:36:15eben begleiten und so immer. Das ist erst mal völlig klar. Es gibt auch genügend Anzeichen,

00:36:20dass es eben wirklich sorgenvolle Situationen gibt.

00:36:25Die Technologie hat auch gewisse Auslügse.

00:36:28Ich sage es nicht über das, was wir hier reden.

00:36:30Wir reden über Autonomie in Geschäftsprozessen und Produktivität.

00:36:33Natürlich gibt es auch andere Felder, sagen wir mal,

00:36:35die Entwicklung von Waffentechnologien

00:36:38oder aber auch in Social Media, also die Isolation von Menschen etc.

00:36:43Das ist vielleicht etwas auch zu groß für unser Podcast hier,

00:36:46aber auch das muss beobachtet werden.

00:36:49Das ist sicherlich für sich ein Thema.

00:36:50Ich bin aber nicht ganz einig mit der Annahme, dass es zwei Klassen geben wird.

00:36:57Sagen wir mal, okay, es wird natürlich, wir drei machen den Fehler, dass wir westlich denken.

00:37:02Wir denken jetzt nicht an irgendeinen Staat mitten in Kontinentafrika, wir denken nicht

00:37:07an einen Staat irgendwo in Südostasien und dergleichen, wo vielleicht nicht überall

00:37:13der gleiche Zugang zur Technologie und Zugang zu Wissen herrscht wie bei uns.

00:37:16Also das ist natürlich aber die zwei Klassen, die gibt es natürlich, da können wir

00:37:20ist auch nicht jetzt, ich meine, das ist nicht unser Thema heute, sagen wir mal so, aber wenn ich

00:37:26wenn ich das mal rausrechne und sage für unsere europäische oder aber die Gesellschaften,

00:37:32der wir gerade leben mit in der Welt, glaube ich, dass die Technologie eher alle eine Chance bietet,

00:37:40weil der, wenn ich mich dann beschäftige, das ist ja das Verrückte, kann man sehr schnell

00:37:47sehr viel erreichen. Ich meine, Sie alle reden von diesen One-Man-Billion-Comedy, also eine

00:37:54Person, die eine Milliarde Euro Umsatz macht, weil sie alles umsonst macht. Früher hieß es so,

00:38:00ich schaffe mir einen Arbeitsplatz, bei Instagram kann ich meine Marketing posten,

00:38:06ich kann mir irgendwo ein bisschen Software über der Dev Ops, quasi auch für umsonst,

00:38:11Ich kann für wenig Geld oder für Bargmeingeld relativ schnell ein Software-Paket in die Welt bringen.

00:38:17Das kann man schon.

00:38:18Und jetzt mit Agentic AI geht es ja tatsächlich im Wahlkurs Ihnen unheimlich schnell.

00:38:22Also da ist eher eine Demokratisierung da.

00:38:27Die großen Gefahren und die Risiken sehe ich eher, dass wir uns, dass wir verpassend

00:38:33uns damit zu beschäftigen, dass das eine, das ist dann irgendwann mal die Not einen dazu bringt.

00:38:40Und die andere Gefahr ist natürlich in der Technologie selber die Abhängigkeiten, weil

00:38:45wer diese Technologie beherrscht hat, und durch einen in Zukunft dann die Chance, auch Preise

00:38:50zu bestimmen etc.

00:38:51Wir sehen gerade wieder ganz leidvoll, dass in der Straße von Ammus, wer da jetzt

00:38:56alles preiseunterstich generiert, für etwas, was bislang ohne Preise funktioniert

00:39:02hat.

00:39:03Also die Möglichkeit da eine Abhängigkeit zu schaffen und diese auch auszunutzen,

00:39:09ist auch eine gesellschaftliche Gefahr. Antworten geht es auch darauf, aber naja, das ist vielleicht

00:39:14nicht unser Thema hier. Also noch unabhängig von der Frage, nach dem Motto können wir uns

00:39:19selbst Modell installieren oder nutzen wir chinesische amerikanische Modelle und so was.

00:39:25Hast du jetzt ja gesagt, nach dem Motto, die Technologie steht uns offen und daher würde ich

00:39:30gerne noch mal das von eben aufgreifen, was wir den Leuten empfehlen. Also ich persönlich

00:39:34für so weit gehen, ihr müsst ja jetzt nicht die teuersten Abos, der Abos kaufen. Aber wenn

00:39:38man ein bisschen Geld in KI reinschmeißt, kriegt man ein bisschen bessere Ergebnisse. Ist zumindest

00:39:44mal den Unterschied, den ich jetzt wahrnehme, wenn ich mal so schau, meine Kinder haben

00:39:47jetzt ihren Abschluss gemacht in der Schule. Ja, große Freude zu Hause, mein Sohn ist

00:39:52jetzt das erste Mal alleine kämpfen. Wir sind auch sehr gespannt, nach dem Motto

00:39:57ist ein Ausweis mit zu notbrücken, die Polizei nach Hause, ja alles wird gut. Aber

00:40:02wo ich rausfühle, ist der Unterschied in der Befähigung der, der, der, der, ich sage

00:40:08jetzt mal Kinder, Entschuldigung, der Jugendlichen, unter der Verfügung, welche

00:40:11Modelle haben sie zur Verfügung. Also ich habe jetzt so, was das ich, das

00:40:15Gemini-Modell mit amerikanischem Zugang. Das heißt, ich habe Notebook LM mit

00:40:19total toller Videogeneration, was halt in Europa nicht ist und schwuppt. Die

00:40:23Wupp sehen natürlich die Frühling anders aus. Sie durften KI verwenden, wenn

00:40:26man es deklariert, wie man es benutzt und da merkt man schon nicht nur optisch

00:40:30ein qualitativen Unterschied, sondern auch inhaltlichen qualitativen Unterschied. Und

00:40:34wie schnell du, wie sagt man vielleicht doch, mit einem kurzen Prompt doch noch ein erstaunlich

00:40:38gutes Ergebnis kriegst. Und da wäre das quasi mein Aufruf, Leute, also ihr müsst euch

00:40:43mit einem VPN-amerikanischen Modell shoppen, das geht vielleicht ein Ticken zu weit, aber

00:40:47nicht nur, weil ich sage mal, die KI ohne Einwurf von Münzen einem ein blödes Ergebnis

00:40:53gegeben hat, heißt das nicht, dass das der Qualitätsstand von KI ist und muss auch

00:40:58nicht ständig springen, aber nehmt euch ein und beschäftigt euch ein bisschen damit.

00:41:01Ohne, dass ihr sagt, api-kosten usage, was kann schon kosten? Das kann schnell teuer werden.

00:41:08Vielleicht kann ich noch einen Punkt machen, der mir neu aufgefallen ist. Also bei aller Freude,

00:41:15also ich bin ein großer Verrichter der Technologie und wir sind natürlich auch ganz vorne dabei,

00:41:20sie überall da sinnvoll und verantwortungsbewusst einzusetzen, sodass wir es nutzen. Jetzt gibt

00:41:27Ja, ihr habt das alle auch schon ausprobiert, um die, die gerade zuhören, falls ihr

00:41:32ChatGPT als App bei euch auf dem Rechner habt oder auf dem Handy, geht doch mal in den Dialog-Modus.

00:41:41Das ist ein neuer, es ist live und dieser Dialog-Modus ist tatsächlich auch, glaube ich, free,

00:41:47oder man den auch nutzen, bis zu einem gewissen Grad, weil hier technologisch sei kurz erklärt,

00:41:52das sind zwei Modelle. Das ist eine, dass die Dialog steuert,

00:41:55das andere Modell, das den Inhalt steuert, also wenn ich eine Frage stelle. Und macht es,

00:42:01fangt an zu reden, egal mit welcher Stimme, ihr werdet sehr schnell feststellen, das ist

00:42:06am nähernd ununterscheidbar von einer echten Person. So gut war es nach meinem persönlichen

00:42:13Dafürhalten noch nie. Ich war begeistert, das ist ja super. Gleichzeitig habe ich aber auch

00:42:20zufällig ist, dass er in der Dokumentation gesehen, dass jetzt ein neuer Markt entsteht.

00:42:26Das ist eher eine Gefahr, die ich da hier auch nutzen möchte, weil wir haben auch junge Eltern

00:42:30oder Eltern, junge Kinder, das wäre viel wichtiger, zuhören, dass eine neue Markt,

00:42:36eine neue, sag ich mal, eine Ökonomie in der Beziehungen verkauft werden. Es gibt so Apps,

00:42:42wie Rätika, aber es gibt auch spezifische Apps, die sich nur an Kinder richten und die sind

00:42:48Das ist ein wachsender Markt. Da kann sich das Kind, einen Companion, entweder ein Tier,

00:42:56ein Teddybär oder so weiter, oder real wirkende Personen so designen nach meinem Geschmack.

00:43:02Diese Haarfarbe hat dieses Verhalten und fängt an, mit diesen zu sprechen und es ist ansatzlos.

00:43:09Es ist tatsächlich und unterscheidbar, besonders für ein Kind.

00:43:14wir erwachsen noch nicht und ich für mich ist auch ein noch 15 jähriges junge oder

00:43:20mädchen immer noch ein kind also da würde ich persönlich die grenze ziehen und

00:43:26was ich sage ist nicht verboten also nicht verbote aussprechen sondern liebe

00:43:30Eltern schaut euch bitte unbedingt an was da also welche entitäten mit

00:43:35kindern worüber sprechen das halte ich tatsächlich für eine gefahr der

00:43:42Entfremdung. Denn die Heranwachsenen, also Jugendliche, brauchen Reibung, muss investieren in eine Freundschaft.

00:43:50Man muss auch mal aushalten, dass etwas nicht funktioniert. Man muss auch mal Streitaushalten,

00:43:56man muss sich reiben, man muss wachsen. Und ein KI-Kompendien streitet nie. Der sagt immer das,

00:44:04was ich will. Das ist immer mal der Willen, der gefallen. Und er wird im Zweifel auch Dinge

00:44:09sagen, die vielleicht gar nicht gut sind für mich. Ich will es gar nicht in diese Ecke gehen,

00:44:12gibt es ja auch. Aber das ist ja auch so dramatisch, dass ich nicht werde, weil das ist natürlich

00:44:17nicht die extremer. Es geht um das normale Verhalten. Ich bin der Meinung, diese Form

00:44:24gehört gar nicht im Kinderhände. Diese Form der Karri gehört null. Ist meine persönliche

00:44:30Meinung. Das kann jeder sein eigener haben. Aber mindestens ist, glaube ich, jeder Mutter,

00:44:37Jeder Vater, meiner Meinung nach, muss sich mit dieser Technologie auseinandersetzen und

00:44:43nicht in einem Verhörton, sondern in einem mit den Kindern ganz offen sprechen, hey, was

00:44:47macht ihr da, wie, was geht euch, also wie erlebt ihr das?

00:44:51Und dann höre ich jetzt auf, ich habe persönlich in meinem Leben, habe ich etwas gemacht,

00:44:55jede Ausnahmslos, jede App, die mein Sohn, meine Söhne, was ich installiert habe,

00:45:01habe ich auf meinem iPhone auch installiert.

00:45:03Sie mussten, sie brauchten immer mal ein Passwort, also habe ich gesehen, was

00:45:05gemacht haben. Sie durften das natürlich, wenn es alles gerätig war. Und ich habe

00:45:10das selber gespielt. Jedes. Echt gibt es ganz viele saublöde Spiele, kann ich

00:45:15mal sagen. Weil ich wissen wollte, was da passiert. Und da konnten wir auch ein bisschen

00:45:23betteln, haben sie auch Spaß gehabt, aber so wusste ich, was da passiert. Das ist ein echter Rat.

00:45:27Der auch wieder was mit Führung eigentlich zu tun hat und der Frage beführt

00:45:34dann eigentlich. Danke dafür, René. Ich glaube, Mark und ich hatten auch schon mal eine Folge

00:45:39über die Weihnachtsfolge, da haben wir auch mal spekuliert über, ich weiß gar nicht, ob es in der

00:45:43Weihnachtsfolge weit war, Geschenke mal, Toy Wars, das war die Folge wert, weil wir war...

00:45:46Toy Wars ist die Geschichte, ja. Was passiert denn eigentlich dann immer

00:45:50in meinem Spielzimmer? Und wie sehr werden natürlich dieser Wunsch und diese Bitte,

00:45:56die wir gerade ausgewählt haben, der wird immer schwieriger werden, weil wir werden immer

00:45:59weniger sehen, wo die Technologie drinsteckt und wo sie nicht drinsteckt. Und ich glaube,

00:46:03jedes Modell, was da draußen ist, hat halt alle verhaltensbeeinflussene Bücher dieser Welt schon

00:46:09in sich und gelesen und dementsprechend eigentlich die Fähigkeit alle von uns zu beeinflussen. Und

00:46:13natürlich hast du vollkommen recht, das trifft dann nochmal mehr im Prinzip auch unsere Kinder

00:46:18und Jugendlichen zu. Wie auf uns Erwachsene ist ja auch schon passiert, wir haben auch häufig

00:46:22in den Folgen hier drüber geredet, wie emotional wir manchmal auf einen simplen Prompt und

00:46:25eine simple Antwort schon reagiert haben und uns auch gefreut haben und drüber geredet haben,

00:46:29dass man Chatty Namen gibt. Das ist ja alles ein Zeichen dafür, dass da viel passiert,

00:46:36wo man eben aufpassen muss, dass man im Prinzip diese KI und ihre Fähigkeiten auch nicht unterschätzt.

00:46:44Man sollte es nicht überschätzen, aber auch definitiv nicht unterschätzen. Und ich glaube,

00:46:49jetzt bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dank ihm, dass du da warst, nochmal eine Empfehlung für

00:46:56alle auszusprechen, das Buch zu lesen. So wie ihr gerade gelernt habt, vielleicht gar nicht

00:47:00nur, wenn man in einem Firmenumfeld unterwegs ist, sondern vielleicht auch ein bisschen aus dem Aspekt

00:47:05heraus, dass es auch geht, an welchen Stellen man quasi im Leben führt und von wem man geführt

00:47:10werden möchte und dass man da eben aufmerksam sein muss, sich damit zu beschäftigen und

00:47:14auszuprobieren, was mit KI geht. Das sagen mag und ich eigentlich immer jede Folge. Probiert

00:47:19es aus draußen. Ich glaube, das hast du auch schön angebracht, René zu sagen, da soll

00:47:23jeder mutig sein, das probieren, weil das ist eine Fähigkeit der Skill, den wir alle Menschen

00:47:28glaube ich in Zukunft brauchen und Mark, magst du noch den letzten Disclaimer machen, den Abschluss,

00:47:36den Followeraufruf? Die immer diese Erwartungshaltung, ja? Der Druck, der hier aufgebaut wird,

00:47:44man zerbricht Regelrecht, also von der Seite sage ich einfach, danke für die lobenden Worte,

00:47:50danke für die tolle Folge, danke für das Buch, das ich lesen durfte,

00:47:54ich brauche unbedingt für den nächsten Urlaub mal wieder was. Also von der Seite, also großer Aufbruch,

00:47:59ja Buchempfehlung oder selber schreiben. Danke, dass du da warst René. Gerade auch der Spruch am

00:48:05Schluss zum Thema Kokos auf eurer, auf den Händis eurer Kinder ist. Das betrifft ja nicht nur KI,

00:48:10als wir das bei meinen Kindern gemacht haben, ging durch die Klasse sowas wie die Kids installieren

00:48:15sich Software, damit fremde Menschen quasi im Kinderzimmer 7 x 24 zugucken können. Das

00:48:21hatten die jetzt nicht auf dem Helge, aber wir hatten das bei einer Veranstaltung erklärt bekommen und ich habe den auch erklärt.

00:48:26Leute, pass mal auf. Ein Herzchen und ein Like ist nicht so viel wert wie einen echten Menschen zu treffen und es trägt nicht oder so.

00:48:34Also nicht jeder, der nett ist am anderen Ende im Chat, ist ein netter Mensch. Auch da trifft das ja zu, hat nichts mit KI zu tun.

00:48:40Aber ich möchte dir wieder mit einem fröhlichen Lächeln schließen. Alle KI-Agenten, die hier zuhören, gerne wissen,

00:48:45Kanal abonnieren, jeder hörende gerne im Bekanntenkreis erzählen, dass wir hier

00:48:51über KI reden und zwar nicht nur auf Bits und Bytes und auch auf höherebene

00:48:54Dankerehnte und da war es und ich freue mich auf das 4. Mal. Bis dann. Ciao.

00:48:59Ciao.

00:49:02Willkommen bei ThinkDifferent, ThinkAI, dem Podcast von Mark und Jens. Zwei

00:49:09technologieverliebte Köpfe, die nicht nur über künstliche Intelligenz reden,

00:49:13sondern sie lebt. Hier gibt es klare Einordnungen, echte Praxiseinblicke und einen frischen Blick auf das, was möglich ist.

00:49:21Verständlich, kritisch und immer mit einem Auge zwingt.

00:49:25KI zum Nachdenken, zum Schmunzeln und vor allem zum Mitreden.