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Temporal UX

Veröffentlicht Dauer 43 min

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Themen Interfaces und Interaktion

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Worum es geht

Craft Agents, OpenClaw und Threat Modeling für Nicht-Entwickler

Was passiert, wenn ein Software-Entwickler und zwei IT-Praktiker anfangen, über Agentic Workflows zu fachsimpeln? Mark spricht in dieser Folge, ausnahmsweise ohne Jens, mit den wiederkehrenden Gästen Alex und Klaus darüber, wie aus reinem Prompten inzwischen echte Agenten-Infrastruktur geworden ist. Ausgangspunkt ist ein sehr konkreter Use Case: Klaus will seine monatliche Buchhaltung (Rechnungen per Mail, Kontoauszug, PDF-Export) automatisieren und weiß nicht, ob er dafür OpenClaw oder Craft Agents braucht.

Die Antwort ist, wenig überraschend, ein "kommt drauf an", aber ein gut begründetes. Craft Agents wird als grafische, auf dem Claude SDK basierende Alternative zu Claude Code vorgestellt: kein Terminal, dafür MCP-Anbindungen, Skills und Aufgaben, die auch weiterlaufen, wenn die Anwendung geschlossen ist. An Alltagsbeispielen (einem Notion-Token, das ständig neu authentifiziert werden muss, oder einer Audio-Transkriptions-Anwendung für IT-fremde Kolleginnen) zeigen Mark, Alex und Klaus, wie sich über Skills, Plugins, Hooks und Evaluations mittlerweile ein gemeinsames Musterbuch quer über alle Agent Harnesses (Claude Code, OpenCode, OpenClaw) etabliert hat.

Spätestens wenn ein Agent Zugriff auf Bankdaten oder das eigene Postfach bekommen soll, wird es ernst. Die Runde diskutiert Sandboxing, Netzwerksegmentierung und Zero-Trust-Prinzipien und stellt Adam Shostacks Four-Question-Framework vor, das Klaus sich als eigenen Skill in Craft Agents gebaut hat, um eine Bedrohungsanalyse (Threat Modeling) automatisiert vor jedem Commit laufen zu lassen. Dabei bleibt der Ton angenehm unaufgeregt: keine "KI wird uns alle hacken"-Panik, sondern die nüchterne Feststellung, dass viele Menschen schlicht nicht wissen, was ein Token ist. Genau das wird zum Sicherheitsrisiko.

Der zweite große Themenblock dreht sich um Softwarearchitektur und Teamstrukturen im Zeitalter von KI-Agenten. Klaus berichtet, wie sein früherer Purismus (strikt native iOS-Entwicklung in Swift, striktes Kotlin für Android, kein Cross-Platform-Kram) aufgeweicht ist, weil Agenten mittlerweile für beide Plattformen nativen Code erzeugen und die Teamgrenzen zwischen iOS- und Android-Entwicklern zunehmend verschwimmen. Diskutiert wird auch, ob der klassische Anwendungsschnitt (Frontend-Team, Backend-Team, App-Team) angesichts von LLMs neu gedacht werden muss, und warum Make-or-Buy-Entscheidungen gerade eine neue Bedeutung bekommen.

Zum Ausklang gibt es die skurrilsten Momente aus dem Alltag mit Agenten: ein Claude Code, das sich schlicht weigert, die Git-History umzuschreiben, ein OpenClaw-Setup, das eigenmächtig neue Nutzer in eine Datenbank aufnimmt, und die unbequeme Frage, wer eigentlich entscheidet, welche Libraries ein Agent verwendet, wenn Unternehmen dafür bezahlen könnten. Eine Folge für alle, die wissen wollen, was Agentic Coding kann und was dabei ernsthaft schiefgehen kann.

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Transkript

00:00:00Willkommen bei Think Different, Think AI, dem Podcast von Mark und Jens.

00:00:07Zwei technologieverliebte Köpfe, die nicht nur über künstliche Intelligenz reden, sondern sie leben.

00:00:14Hier gibt es klare Einordnungen, echte Praxiseinblicke und einen frischen Blick auf das, was möglich ist.

00:00:20Verständlich, kritisch und immer mit einem Augenzwinker.

00:00:24K.I. zum Nachdenken, zum Schmunzeln und vor allem zum Mitreden.

00:00:33Wir hören die mir schon auf, das ist total toll, weil es geht ja heute ohne das Film Counter

00:00:37runter machen.

00:00:38Etwas viel Pleitenbechenpann.

00:00:39Herzlich willkommen bei Think different, Think AI.

00:00:42Wenn ihr euch wundert, warum ich das gerade gesagt habe, dann hat das eine ganz große

00:00:45Besonderheit, weil der Jens und ich, wie ihr gerade gehört habt, sitzen heute mal

00:00:50physikalisch zusammen, also ohne Virtue des Bild und von der Seite freuen wir uns

00:00:55total bei einem alkoholfreien Gedrängt, um mich uns über ein Thema zu unterhalten, dessen

00:01:02Begriffswelt ich nicht mehr über die Zunge kriege. Jens, schön, dass wir uns heute hier treffen.

00:01:06Jens, worum geht es denn heute? Wir reden heute über Zeitgestaltung und den modernen Begriff

00:01:11der Temporal UX. Also Zeitgestaltung habe ich durchaus schon mal gehört, ja. Es gibt

00:01:18doch nichts Besseres, als wenn es heißt, ist doch mal schön, mal gar nix zu tun. Digital

00:01:24Detoxing in der freien Natur sitzend und einfach nur auf die Berge gucken, das hätte ich noch mitbekommen.

00:01:30Aber das Temporal UX, das habe ich noch nie gehört. Magst du das zu ein paar warme Worte erzählen?

00:01:38Weil ich hoffe, dass ich nicht der einzige bin, der hier gerade mit Fragezeichen vor seinem Radler sitzt.

00:01:46Gerne. Also, was man mit der Zeitgestaltung, ob es diesen Begriff jetzt schon sehr, sehr lange gibt, da ist man sich so unschlüssig.

00:01:52Also ich hatte jetzt vor kurzem auch mal selber ein Artikel dazu geschrieben.

00:01:54Es gibt noch nicht so viele, die sich damit im Bereich KI beschäftigen, woher das Thema

00:01:59kommt in der UX oder CX oder auch gerne im Service Design.

00:02:03Es sind alles so Designdisziplinen, die sich damit beschäftigen, wie eine Experience

00:02:07eines Menschen so gut wie möglich gestaltet werden kann, wie wir unsere Produkte gut

00:02:10verkaufen können und dass alles eben zusammenkommt und wir Geld damit verdienen, aber auch

00:02:14unsere Kunden glücklich sind.

00:02:16Und kundglücklich sind sie manchmal nicht am Plughafen, um mal mal so ein Beispiel

00:02:19zu bringen.

00:02:20Situation, wenn ich irgendwo Flughafen angekommen bin, aus dem Flugzeug gestiegen bin, gehe

00:02:27die Treppe runter oder über diesen Finger hoch in den Flughafen rein, muss danach ja im

00:02:33Prinzip gucken, wo ist mein Gepäck eigentlich angekommen, lauft durch diesen Flughafen,

00:02:38kommt Gepäckband an und wartet dann auf das Gepäck.

00:02:41Das kenn ich.

00:02:42Das ist alles Zeit, die ich da verbringe, genau, die ich da verbringe in diesem

00:02:46Flughafen, die durchaus anders gestaltet werden kann und auch in meiner Wahrnehmung dann anders

00:02:51wahrgenommen werden kann. Da wurden Experimente durchgeführt, dass man natürlich schaut, wie

00:02:55kann ich diese Zeit so gestalten, die der Mensch am Flughafen verbringt, dass er die als besonders

00:03:00angenehm wahrnimmt. Einfacher Trick, der da gemacht worden ist, den Weg zum Laufband ein bisschen

00:03:06länger durch den Flughafen zu machen oder halt nochmal am Duty Free vorbei oder andere Themen,

00:03:10was es alles Schönes gibt. Um dann im Prinzip, wenn ich am Laufband ankomme, obwohl es immer

00:03:1620 Minuten vielleicht dauert bis am Prinzip das Gepäck aus dem Flugzeug in die Gepäckhalle

00:03:20transportiert werden ist. Hat es mich jetzt in dem langen Weg halt 15 Minuten gebraucht

00:03:25bis sie angekommen. Wenn ich warte also noch fünf Minuten anstatt 10 Minuten auf das Gepäckstück

00:03:30und ich nehme diese insgesamt Zeit, die ich an den Flughafen verbracht habe auf das Gepäck

00:03:34zu warten, als deutlich kürzer und angenehmer war. Also deshalb ist zum Beispiel so eine

00:03:38Zeitgestaltung ein ganz wichtiger Aspekt, wie gestalt ich Wartezeiten, wie gestalt

00:03:44Wege, das kennen wir aus der haptischen Welt und wenn wir vom Tempor-UX reden, geht es

00:03:51halt darum, wie können wir das in die digitale Welt übertragen und vor allem in der Interaktion

00:03:55mit KI-Modellen?

00:03:56Ich habe mich gerade gefragt, ob die Antwort dann heißt, das Notebook aus dem Arbeitszimmer

00:04:00in die Küche zu bringen, damit der Weg möglichst lang ist, während der Agente arbeitet,

00:04:04dass ich dann quasi eine Wegstrecke zurücklegen kann.

00:04:06Ich habe mich kurz gefragt, nach dem Motto vielen Dank auch, ich beschwer mich immer,

00:04:11dass sie durch einen halben Flughafen latschen muss, bis sie zu meinem Gepäck kommen.

00:04:15Jetzt muss ich auch noch dankbar sein, dass man mir meine Zeit so schön gestaltet und

00:04:19mit Inhalt...

00:04:20Du kommst auf Schritte noch zusätzlich, ne?

00:04:21Ich komm auf Schritte und ich habe Ausblick, ja, ich sehe den Tutifry Shop oder keine Ahnung

00:04:26was, das ist ja total toll.

00:04:28Und ich habe mich gefragt, ist das auch dieses Phänomen, wenn du eine Stunde Auto

00:04:33fährst zu deinem Ziel und du bist natürlich unter Einhaltung der maximalen Höchstgeschwindigkeit

00:04:40gefahren, du warst quasi hier Stoff und dann stehst du für 10 Minuten Stau und die 10 Minuten

00:04:44Stau sind schon dann ätzend, aber wehe du darfst ein bisschen rollen, dann fühlt sich das besser an.

00:04:49Ich habe irgendwie das Gefühl, dass das auch so ein bisschen was damit zu tun ist,

00:04:51nur nur dass kein anderer das für mich gestaltet hat, weil Stau ist halt auch bekanntlich nur

00:04:56hinten blöd. Vorne ist er ganz okay. Vorne ist er ganz okay, aber natürlich ist es auch ein

00:05:00guter Grund, Tempolimits einzuführen und auch Dynamisches Tempolimits einzuführen,

00:05:04um den Verkehr besser zu gestalten, weil wir natürlich dann trotzdem es besser für uns

00:05:09erscheint, wenn wir mit 50 Stundenkilometer über die Autobahn fahren, als wenn wir komplett stehen, weil alle irgendwie mit

00:05:14120 oder noch mehr in einen Stau rein fahren und dadurch der Stau eigentlich nur noch länger wird, weil alle Bremsen ab, dadurch...

00:05:20Ich versuche mich das ganz zu erinnern, wenn...

00:05:22Das ist tatsächlich, also da kann man ganz bewusst im Prinzip, wenn man frühzeitig eingreift,

00:05:27ist dann hinterher eigentlich für alle besser machen, weil wir gefühlt dann erst mal so oder so

00:05:32schneller am Ziel ankommen, weil wir nicht im Komplettstau stehen, sondern weil der Fuß besser ist und wir nehmen es einfach auch

00:05:37als angenehm einfach war in dem Moment.

00:05:39Jetzt sitzen wir heute zusammen.

00:05:41Ich meine, ich weiß nicht, ob es die zuhörenden Wissen.

00:05:43Normalerweise sind wir in ein oder anderen Kilometer getrennt.

00:05:46Ich bin mehr so im Karlsruher-Raum unterwegs,

00:05:49dugen mehr im Kölner-Raum.

00:05:51Ja, angesehen von den Anfangsbuchstaben

00:05:53sind wir dann hauptsächlich durch digitale Quellen verbunden.

00:05:56Und wir hatten heute die Chance,

00:05:58ich sag uns mal, bei uns in unserer Kölner-Büro-Situation

00:06:02dienstlich zu treffen, weil wir ein bisschen zusammen

00:06:05Vibe-Coding mit dem haben. Darüber sind wir im Grunde,

00:06:09seits von der Idee, lass uns doch abends noch mal auf eine Podcast-Folge persönlich

00:06:13treffen, auch auf unser Thema, das wir heute gekommen, weil wir beim Vibe-Coding

00:06:18genau damit Kontakt hatten. Und wieso kamen wir damit in Kontakt? Möchtest du

00:06:22kurz erklären, damit jemand denkt, Zeitgestaltung, Vibe-Coding macht doch Spaß.

00:06:26Ja, dazu muss man so ein bisschen dieses Setting vielleicht nochmal erklären,

00:06:29weil das macht es noch dramaturgisch spannender. Also es war noch

00:06:32eine weitere Kollegin dabei und wir haben mit Mark zusammen quasi drüber nachgedacht,

00:06:37wie wir eigentlich ein Problem lösen können und die Kollegen und ich haben das Problem beschrieben.

00:06:41Mark hat es dann weitgekodet mit seinem KI-Agenten.

00:06:45Meine ganz persönlichen.

00:06:47Nur meine eigenen.

00:06:48Genau.

00:06:49Das führte dazu, dass wir natürlich ab, erst mal in diesem Raum ein Setting hatten,

00:06:53wo wir alle mit unseren Laptops da saßen, also die Kollegen und dich keinen Einblick

00:06:58darauf hatten, was eigentlich im Hintergrund passiert, außer dass wir ab und zu Mark

00:07:01kann Tippen sehen und dann warten sehen, das heißt da ist im Prinzip schon mal etwas passiert in dieser

00:07:07Raumdynamik, die merkwürdig ist, weil Mark hatte wenigstens als einziger einen visuellen Input darüber,

00:07:13dass die KI-Agenten im Hintergrund etwas machen. Der Kollege und ich waren ein bisschen davon

00:07:18abgeschnitten. Zusätzlich aber auch bei Mark, kommt es auch dazu. Er schaute dann immer wieder auf

00:07:23den Screen und gab uns Status-Meldung, die er dann aus dem, sagen wir mal sporadischen Feedback,

00:07:29dass die KI, die ihm dann gegeben hatte, sagt, ok, jetzt kann es nicht mehr so lange dauern,

00:07:34sie ist jetzt bei Teil 4 von 6, hat dann trotzdem noch 20 Minuten dauert, bis Teil 6 fertig

00:07:41war und nicht ganz fertig war, auch noch schlimmerweise, aber da waren noch Fehler drin, aber das

00:07:44war zu erwarten, aber trotzdem diese Zeitgestaltung, dieses Schauen auf der Outcome eines Bromptes,

00:07:54den ich gegeben habe, der ist nicht wirklich bewusst gestaltet, bis jetzt ehrlicherweise.

00:07:59Und die Situation hat uns ja auch ein bisschen an alte Zeiten erinnert, ja du stehst dann da und die KI sagt ja nicht

00:08:05jetzt noch zehn Minuten und man kann die Uhr nachstellen, sondern das Ding ist hingegangen, wir haben ja eingesetzt

00:08:10Craft Agents mit einem Opus, mit einem Opus-Modell dahinter und wir haben eben eine Aufgabe gegeben und hat das Ding geplant und gemacht und getan

00:08:20und man sieht ja dann immer schön, welche Feder läuft da rein und was klappt und was hat er vor und dann stand da halt so eine

00:08:266 Punkte Liste und dann war das halt für mich natürlich auch implizit. Was heißt natürlich, es sah halt so aus wie

00:08:32ja gut, die sechs Dinge muss ich tun, mit du dein schönes Ergebnis kriegst, um damit den Leuten zu

00:08:38diskutieren, das ist vielleicht anders geworden oder keine Ahnung was. Also ein bisschen wie der

00:08:41alte Installationsbalken mit Windows, wo du vielleicht noch deine 32 Disketten für Windows

00:08:46verwendet und freingelegt hast. Das Ding rennt dann los, 5% installiert, 10% installiert und so war

00:08:52bei uns auch, ne? Er ist da Punkt abgehakt, weiter Punkt abgehakt, dritter Punkt abgehakt,

00:08:564ter Punkt abgehakt und es dauert und es dauert und es dauert, 6ter Punkt abgehakt. Fertig.

00:09:01Also wie damals, wenn es heißt hier Windows wird installiert und bei 98% hat man das

00:09:06Gefühl, die IT hat sich zum ersten Mal mit dem Thema Mathematik beschäftigt, weil

00:09:10wie kann es denn so schwer sein? Du weißt, was du auf einem leeren Rechner installierst?

00:09:15Okay, du kannst nicht die Geschwindigkeit ausrechnen, wie der damals Menschen mit Disketten,

00:09:20Wenn ich weiß, was denn das Kette ist, ja, also bitte bei Google gucken, das ist das, was okay, gibt es das Speichersymbol bei Word noch das aussieht wie ein Diskette?

00:09:27Ja klar, natürlich, da gibt es noch.

00:09:29Okay, okay. Also das, was die meisten dann wahrscheinlich nur vom Speichersymbol her kennen und dann hast du dieses Ketten gewechselt, ja, jedes Kette 1,44 Megabyte, kleiner Funfact, die gab es doch mit 27 Kilobytes und damit meine ich übrigens Größe an die Lehrer meiner Kinder, echte Kilobytes, ja, weil ich habe noch gelernt, mit 1024 zu rechnen

00:09:49und nicht mit tausend heute wenn du heute in der schuld bist und sagst was sie viel mb oder

00:09:54viel kilobytes in einem b dann sagen die tausend und du so nein das war noch nie so und das ist

00:09:59auch nie so ja weil aber gut ist ein anderes thema bitte alle lehrer schreiben ja und

00:10:05da stehst du dann da und hast damals die disketten gewechselt und wie gesagt ja das

00:10:08ding weiß ok 32 disketten oder irgend sowas du installierst du bist bei diskette 28

00:10:13und das ding sagt 98 prozent es kann ja matematisch eigentlich nicht so schwer sein zu berechnen

00:10:18Wie viel Prozent bin ich denn wirklich und wie lange sollte es noch dauern?

00:10:21Und genau daran fühlten wir uns heute erinnert.

00:10:23Als die KI sagte, ja, 4, 4, 4 von 6, 4 von 6, 4 von 6 fertig.

00:10:28Was ist denn da los?

00:10:29Ja, definitiv.

00:10:30Als jemand die Geschichte, die er jetzt erzählt, das ist natürlich eine schöne Allologie.

00:10:33Damals war dann jetzt mal platt gesagt, passt jetzt nicht ganz.

00:10:36Aber jede einzelne Kette war dann quasi wie neuer Prom, den man auch vielleicht mal eingegeben hatte,

00:10:41wo dann dazwischen durch wieder etwas passiert sei.

00:10:43Manchmal ging es dann auch schneller, manchmal dauert es ein bisschen länger.

00:10:46Manchmal hast du nach Deskete 16 nochmal die Deskete 4 einlegen müssen, dass du auch nicht verstanden hast.

00:10:50Ja, auch solche Sachen gab es dann auch.

00:10:51Und wie gesagt, es war halt immer Mark das schöne Beispiel dieser 98% gebracht.

00:10:55Das war, glaube ich, bei jeder Installation von irgendwas.

00:10:57Häufig ist der Balken relativ zügig bei dieser 98% angekommen.

00:11:00Und dann dauerte die letzten 2% dauernd eigentlich geführt nochmal doppelt so lange wie alles vor Jahr.

00:11:05Das ist dann sehr, sehr, sagen wir mal, eine sehr abenteuerliche Gestaltung von Wartezeit gewesen,

00:11:12dann hat teilweise Installationsroutinen damals von uns abverlangt haben.

00:11:16Bei Spielen war das ähnlich.

00:11:19Da hat man dann mal so einen Effekt angefangen, den man auch von der normalen Installation kannte.

00:11:23Da wurden manchmal so, da hat man davor gesessen und dann flogen die Direktories vorbei, die da geladen worden sind.

00:11:28Oder bei Spielen wurde gesagt, oh, jetzt werden die Texturen für die Landschaft geladen

00:11:32oder jetzt werden die Wireframes der Raumschiffe geladen.

00:11:35Und dann fing man mal so ein bisschen bewusster damit an zu spielen.

00:11:39Da gab es ein Spielchen, die sich da einen Gag rausgemacht haben, indem sie dann einfach

00:11:44irrer oder total blödsinniger Lade Nachrichten reingepackt haben.

00:11:48Die Dämonen werden die mitgebracht haben.

00:11:50Genau, die maximale, bohshaftige Kaltwitke geladen oder so was.

00:11:53Also, da gab es dann alle möglichen Beispiele, die dann ein bisschen schon Schmunzling gebracht

00:11:56haben, um diese Zeit halt zu überbrücken.

00:11:58Also, dass man sagt, wenn ich da jetzt sitze und schon nichts anderes mache, dann sollte

00:12:04ich wenigstens ein bisschen unterhalten wären, während dieser Zeit.

00:12:06So, das war dieser Gedanke.

00:12:07Was war Lachwitz-Generatoren bei Ladesqueens?

00:12:10Hm, kleine Idee, vielleicht muss ich mal mit den Pudderdornen bei uns reden, ob das nicht

00:12:14eine gute Idee wäre.

00:12:15Flachwitze erzählen, während des Ladesqueens oder anderen Vorgängen.

00:12:19Ja, ich habe früher, ich möchte ja auch, viele Webseiten gestaltet und damals gab's

00:12:24ja dann auch noch manche Webseiten, man hat den Flash damals gebaut und dann brauchte

00:12:27man auch immer noch, ja, ja, das ist, das war schon schön, dass wir es da gemacht

00:12:34haben.

00:12:35Ja, ja, ja.

00:12:37Es gab ein paar hübsche Sekt-Webseiten, die ich damals gestaltet habe mit dem Thema.

00:12:41Aber was wir da auch manchmal gemacht haben, um eben genau diese Wartezeit,

00:12:44gerade bei Flash-Inhalten war es so ein unheimlich wichtig,

00:12:46dass im Prinzip der ganze Flash-Pfeil dann geladen war,

00:12:48weil ansonsten, wenn man den Nutzer hat auf den halb geladenen Flash-Pfeil losgelassen,

00:12:52dann funktionierte dann teilweise diese Webseite,

00:12:54wenn nicht wirklich oder hat sehr, sehr merkwürdige Sachen produziert.

00:12:56Deshalb, du musst es ihnen so ein bisschen zu warten bringen,

00:12:59damit auch alles geladen ist, was du brauchst.

00:13:01Und dann haben wir manchmal einfach so Pong eingescharbeitet.

00:13:03Da konntest du dann auf der Während du quasi den Ladescreen beobachtet hast, konntest du

00:13:07wenigstens über die Tastatur eine Runde Punkt spielen gegen den Computer und das war so

00:13:12unser Ansatz, damals so Ladezeiten ein bisschen angenehmer zu gestalten.

00:13:15Das ist so wie die Mini-Spiele auf LinkedIn, wo ich mir immer denkst, hey, Business-Netzwerk,

00:13:19ja, und dann bieten sie dir an, spielst du jetzt hier Snake und Mayon und keine

00:13:23Ahnung, was nicht Snake und Mayon, sondern irgendwas anderes halt, wo ich mir denkst,

00:13:27okay, bin mir jetzt nicht sicher, aber gut, das bei Spielen hatte ich auch übrigens

00:13:32mit den Ladezeiten, das war das eine und das zweite war, ich hab ja World of Warcraft gespielt, wie

00:13:35eine Diode muss man sagen. Und wenn dann immer neue Add-ons rauskamen, dann hattest du auch die

00:13:40Wartezeit, weil dann hieß es 128 Player noch vor dir, so ähnlich wie das Hotbassersprinzip,

00:13:45nach dem Motiv muss bekloppt sein, noch 180 Spieler vor, drücken sie jetzt auf weiter,

00:13:49weil einfach die Server völlig ausgelassert waren, aber auch da war das Thema und ja auch

00:13:54wenn du hier so funny Dinge einspielst, du weißt nicht, wie lang es dauert. Und vor dem

00:13:59Problem stehen wir jetzt ja auch.

00:14:00Diese Wartezeit, was du gerade beschreibst mit diesem Innovatschlangen, das ist, kennt

00:14:04ja eine oder andere vielleicht auch, der sich mit dem Thema KI beschäftigt, auch bei Videogenerierungs-KIs,

00:14:09wo ich vielleicht nicht im Prinzip die ganz teuren Pakete gekauft habe, dann werde ich

00:14:14auch erstmal in die Warteschlange geschrieben, wenn Videos generiert werden.

00:14:17Na ja, da habe ich auch schon mal gesehen.

00:14:18Bei Klingen oder irgendwas anderes, da gibt es ja unterschiedliche Videogenerierungs-Tools,

00:14:22wo man dann bewusst ist, ja auch, okay, nicht alles muss im Prinzip eigentlich sofort

00:14:27passieren.

00:14:28auch so ein bisschen das Thema, wenn ich bewusst mit diesem, also bewusst damit

00:14:32umgehe, dass etwas dauert, dann ist es ja auch vollkommen okay, wenn die KI dann

00:14:36auch von mir aus erst vier Stunden später fertig ist oder auch von mir aus

00:14:39morgen. Es muss ja nicht alles Insta sein in der heutigen Welt. Aber da sind wir

00:14:42natürlich auch versaut, ne? Ich meine, bei Mails hast du dann gesagt, okay, gut, die

00:14:46schickende Mail und dann wird dir irgendwann gelesen. Bei Nachrichten ist

00:14:50es ja richtig schlimm, also so iMessage, Words, Telegram Teams, wie der

00:14:54ganze Gramm so heißen und du drückst auf senden und erwartest eigentlich, also auch wenn du es

00:15:00vielleicht nicht äußerst und auch vielleicht von dir selbst nicht direkt davon ausgehst, aber wenn

00:15:03du nicht relativ zeitnah eine Antwort kriegst, dann hast du teilweise auch Kollegen und dich

00:15:09gestehe, ich hab das auch schon gemacht, die dann anrufen und sagen, hast du bei der Nachricht

00:15:12gesehen, habe ich das geschrieben. Noch geiler ist, du schreibst die Mail, schickst die Nachricht

00:15:15hinterher und holst dann an. Ja, so nach dem Motto, maximaler Overload. Ja, okay, aber

00:15:21Aber lass uns bitte mal wieder auf.

00:15:23Genau.

00:15:24Weil wir hatten das jetzt gerade so ein bisschen angerissen mit dem Thema, ist das eigentlich

00:15:29produktiv, wenn wir auf so Screens gucken?

00:15:32Ah, also damals in unserer Jugend, also wenn wir jetzt irgendwie wieder auf Ladescreens

00:15:37gewartet haben, dann war es ja so eigentlich auch ein Teil der Spannungsbogen, endlich

00:15:40dieses Spiel spielen zu können oder endlich das neue Update zu bekommen.

00:15:43Aber in der modernen Arbeitswelt, wenn ich sage, ich habe da ein Tool, das eine

00:15:49enorme Effizienz einfach bringt in vielen, vielen Anwendungsfällen, ob das beim Programmieren ist, ob das beim

00:15:56Research ist, bei Sachen zusammenfassen, für mich Sachen erstellen,

00:16:00Grafiken generieren, Videos generieren, was auch immer. Ist das dann schlau, wenn diese KI

00:16:06diese Inhalte für mich erzeugt?

00:16:08Dass ich mir dann angucke, genau wie in den Ladebalken früher, was die KI alles so macht, währenddessen

00:16:14sie quasi das Ergebnis produziert. Also ich finde ja schon gut zu sehen, was sie

00:16:19tut. Ja, du kannst alles nachlesen, was sie dann macht.

00:16:25Ja, das finde ich ja tatsächlich ganz okay, dass du nachlesen kannst, was sie tut,

00:16:28weil je nachdem man welche Aufgabe du sie stellst, hast du ja schon so ein

00:16:32bisschen das Gefühl, wo kann ich dem guten Stück vertrauen und wo nicht

00:16:37vertrauen ist vielleicht ein komisches Wort, aber wo weiß ich oder habe ich

00:16:40ein gutes Gefühl diese Aufgabe zu übergeben und wo habe ich vielleicht

00:16:43ich den Bedarf, weil ich auch unsicher bin, ob ich mich gut ausgedrückt habe. Ja, ich meine,

00:16:48du hast es heute gesehen, ja. Also ich bin ja kein geborener Requirements Engineer. Ich habe das

00:16:52Ding, während ihr gesprochen habt, habe ich getippt, was ihr so mir gesprochen habt. Versuchte

00:16:57einigermaßen dank, Zehenfinger blind schreiben, das irgendwie in die Büchse rein zu knallen und

00:17:02dann einfach mal Enter gedrückt und ich würde sagen, weder Satzbau noch alle Worte waren

00:17:06komplett fehlerfrei. Plus, es war ja auch gar nicht formuliert fürs System. Das hat sich

00:17:10erst über das Gespräch im Werk entwickelt. Von der Seite finde ich das total wichtig an diesen Momenten zu

00:17:16zu gucken. Ja, aber es muss auch zu richtig gemacht werden, weil du hast jetzt einen

00:17:20Wort gesagt, das mich natürlich dann irgendwie anspricht, das Thema Trust.

00:17:24Triggert. Ja, getriggert. Das heißt im Prinzip, wir müssen natürlich auch vertrauen, was da

00:17:30passiert, weil wenn wir jetzt in die Historie, die jetzt noch nicht so lange ist, wie wir

00:17:35wir interagieren mit der KI und das Thema Reasoning dann jemand auftauchte, haben wir in diesem

00:17:40Reasoning, was uns angezeigt worden ist, auch unterschiedliche Interaktionen schon gesehen.

00:17:44Also ganz am Anfang war das Reasoning dann, ich weiß gar nicht, ob das von der chinesischen

00:17:50KI dann zuerst eingeführt worden ist und von ChatGPT, OpenAI dann kopiert worden ist.

00:17:54DeepSeek war das glaube ich, DeepSeek war als Erste da und die haben im Prinzip immer

00:17:57ein sehr langes Reasoning dann angezeigt, das du mitlesen konntest und dann kam

00:18:01am Ende.

00:18:02es kam erst Open AI und dann auch einmal dieser große Schock, dass DeepSeek rauskommt und

00:18:06die Frage im Raum stand, oh je, wir haben die Chinesen das gemacht, weil die haben ja gar nicht

00:18:10die coole Hardware, die wir haben, wir haben jetzt im Tel trainiert, ist dann das Trainieren,

00:18:14wie wir es machen, gut und richtig. Ich glaube, da war schon so das erste Reasoning bei Open AI

00:18:18zu sehen, dann war ich so. Ja, genau, aber es war auf jeden Fall so, dass es sehr

00:18:22ausführlich teilweise war, weil im Prinzip der Gedanke war, wenn ich jetzt dem Menschen

00:18:27vor dem Computer zeige, was ich alles mache, dann vertraut er diesem Output der KI, damit

00:18:32wir das Thema halsitzenieren ja auch nochmal wichtig. Also ich kann dann besser nachvollziehen,

00:18:36wie die Gedankenwege der KI sind. Je komplexer die Anfragen und je komplexer der Output natürlich

00:18:40hinterher wird, wenn noch zwischendurch recherchiert wird, mehrere Sachen angefragt

00:18:44werden, ist natürlich dieser Teil, der da angezeigt werden, rutscht ja ins Gigantische.

00:18:48Also wenn ich jetzt sage, ich programmiere eine komplette Applikation und eine ganze

00:18:53Fallstruktur wird angelegt, ob das lokal ist oder auf GitHub direkt und es müssen sich

00:18:58Pythons geschrieben werden, Datenbanken angelegt werden, dann passiert das ja teilweise in einer

00:19:02Geschwindigkeit, die ich nicht mehr nachlesen könnte, wenn das alles da mir vorbei läuft.

00:19:07Und das ist ja auch schon bewusst gestaltet geworden von den Designern der jeweiligen

00:19:10KI-Anbieter, dass sie sagen, okay, wir fassen Themen zusammen, du hast so schön

00:19:15gesagt, das gibt dir ein gutes Gefühl, aber diese Zusammenfassung hat jemand für

00:19:20entschieden. Das ist schon eine bewusste Gestaltung der Zeit, die da passiert ist, weil es hält

00:19:27dich weiter an dem Screen. Es gibt dir dieses Gefühl, eine Art humanen Belub zu sein, ohne

00:19:32eigentlich noch zu verstehen, was dahinter diesen ganzen Botschaften ist, weil es ist

00:19:35ungefähr auf dem Niveau wie maximale Boshaftigkeit wird geladen und im Hintergrund werden halt

00:19:40die Texturen geladen. Es werden aber auch mal geile Trängste, wenn die KI überlegt

00:19:43zur maximale Boshaftigkeit der Datenjubilke öffnet. Ja, das ist ja doch ganz witzig.

00:19:46Also da ist schon eine gewisse gestaltung jetzt passiert, die dir weiterhin das vertrauen geben soll, dass da etwas passiert.

00:19:54Aber die noch nicht damit spielen zu sagen,

00:19:58und wie lange dauert es jetzt noch, was du da siehst. Also dieses thema, ich kann als mensch noch nicht

00:20:04einschätzen, weil es ist, ich habe diesen 98 prozent Ladebalken und ich weiß nicht wie lange die letzten zwei prozent noch dauern.

00:20:09Das kann jetzt noch ein tach dauern, kann zwei minuten dauern oder auch eine stunde.

00:20:12Und ich glaube, da ist noch so viel Musik drin, wenn wir da vielleicht auch die KIs weiterentwickeln, dass sie wenigstens eine Etikette gestern über abgeben.

00:20:20Wie lange die Zeit noch wäre, weil dann könnte man ja durchaus produktiver einsetzen einfach.

00:20:24Wobei produktiver einsetzen ist ja auch so ein Thema.

00:20:27Du fängst dann an und triffst auf Enter, hast vielleicht einen Punkt, auf den du jetzt vertraust.

00:20:31Das hatten wir eben.

00:20:32Das heißt, was machst du jetzt?

00:20:34Du kannst einen Kaffee trinken.

00:20:35Gut, irgendwann wird der Koffeinkonsum auch hoch.

00:20:37Du willst ja vielleicht auch produktiv sein.

00:20:39hast ja auch durchaus ein Arbeitsleben, wo der Arbeitgeber durchaus ein Anspruch darauf hat,

00:20:43dass jetzt nicht die Kaffeemaschine noch mehr penetriert ist, nur weil du jetzt mit KI

00:20:47arbeitest. Was machst du? Okay, du hast vielleicht andere Arbeiten oder du hast weitere KI-Themen.

00:20:52Das finde ich tatsächlich echt schwierig. Stichwort Mental Outlaw, wenn du dann da stehst und

00:20:56sagst, du passen mal obacht. Ich habe hier ein Projekt, das rechnet noch. Wir hatten letztens das

00:21:00Thema, welche Interface ist. Das Interface, das ich in der Firma habe, jetzt mit Graphed Agents,

00:21:05ist halt eine Liste vom Projekten. Du siehst, das ist ein Projekt, das von dir wild ist,

00:21:09so'n blauen Bubble, aber wenn du jetzt aber mal anfängst und sagst,

00:21:11naja gut, okay, der arbeitet hier, dann lass ich den noch gerade hier an der

00:21:14Doku schreiben, der hier darf keine Ahnung mehr zusammenfassen, der darf dies,

00:21:18dass jenes keine Ahnung war, so hast du auf einem so fünf, sechs, sieben

00:21:20Dinger, nachdem du viele hast. Im allerbesten Fall, komm noch einen Anruf,

00:21:25komm dringend vorbei, hier, Mark, guck dir das noch an, dann kommst

00:21:28zurück an dein Rechner, alle Agents sind fertig und du stehst davor und

00:21:32denkst, was habe ich eigentlich alles in Auftrag gegeben? Wo stehen wir

00:21:36eigentlich. Plus die Theater-Sache, das, was du eben sagtest, du stößt was an und sagst,

00:21:40lohnt sich das überhaupt, was anzufangen? Ja, selbst wenn du dich dazu aktiv entscheidest,

00:21:45einen zweiten Punkt zu starten und dir vielleicht ein Post ist, an dem Post,

00:21:49an dem Monitor klebst, dass du, was du eigentlich vorhattest, du weißt ja gar nicht, wie lange

00:21:53du brauchst. Ja, ich glaube, das ist so ein bisschen, also das ist eine der Herausforderungen,

00:21:58meiner Meinung nach, in der Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt, dieses Zusammenspiel

00:22:04zwischen KI und Mensch.

00:22:06Jetzt lassen wir mal diese einfache Ebene noch sein und noch gar nicht weitere Akteure dazu nehmen. Dass man sagt, wie kann das im Prinzip

00:22:13so vernünftig gestaltet werden, dass ich A, als Mensch vertraue,

00:22:17dass das Ergebnis richtig ist, was die KI produziert, dass ich ein Gefühl dafür habe, in welchen Momenten muss ich

00:22:25höchstwahrscheinlich in meinem Tagesablauf wieder mit ihr interagieren,

00:22:29um entweder der human envelope zu sein, envelope, was auch immer in dem Moment.

00:22:33oder Fehlerkorrekturen zu machen, festzustellen, dass vielleicht das Prom den Skill, was auch immer ich vorher getan habe, um den anderen Arbeitsschritt anzuweisen, nicht ganz korrekt war.

00:22:42Oder im Prinzip einfach eine Review zu machen, um zu sagen, okay, hier ist ein Bit of Step erreicht, um jetzt weiter zu gehen in den Moment.

00:22:48Und ich glaube, das ist ein wesentlicher Teil, weil, da inhaltet natürlich, du hast das mit dem Moment Load gesagt, wenn ich dann anfange, viele Sachen parallel zu machen, steigert sich meiner Meinung nach die Fehlerhäufigkeit massiv.

00:23:00massiv. Wenn ich jetzt fünf, sechs KI'S nebeneinander parallel starte, um dann besonders effizient zu sein,

00:23:06dann ist natürlich auch irgendwann bei mir mal Schicht im Schacht, wenn ich dann nicht mehr

00:23:10genau weiß, wo ist denn eigentlich der Einzel-KI-Agent gerade unterwegs. Wenn ich einen Stand

00:23:14habe das Ding, dann versuche ich mich vielleicht mit dem Prompt kopiere ich den in das andere rein,

00:23:18das ist ja auch wieder Copy und Paste ist auch so ein Ding, was ich sehr, sehr häufig

00:23:21momentan benutze, wenn ich dann zwischen KI'S auch Sachen in den Internet her schiebe. Ich

00:23:25Ich glaube, wir sollten da wirklich sehen, wie kann man das sowohl von der User-Interface-Seite,

00:23:31die die KI bietet, als auch wie in der Arbeitswelt, wie Büro gestaltet sein muss, wie der Arbeitsablauf

00:23:37am Tag gestaltet werden muss, wie Notifications passieren, wie Nachrichten zu mir kommen,

00:23:42in diesen eh schon krassen Stream an E-Mails anrufen, Teamsnachrichten, Notifications

00:23:49von KIs, vielleicht von mehreren KIs, die auf ein Einprasseln in dem Moment, wie das

00:23:53im Prinzip dann trotzdem noch händelbar ist und wir auch einfach dieser human envelope sein können

00:23:58und nicht einfach nur der gehetzte der dann wirklich nur noch flüchtig drauf guckt und sich dann

00:24:02die lustige lade meldung dann einfach freut anstatt noch vernünftig nachvollziehen können was da

00:24:07eigentlich in dem system passiert ich habe wieder erinnerungen an früher und zwar hatte ich

00:24:13früher ein palm pilot und ich glaube die software hieß agendus das war eine software die hat

00:24:18Aufgaben und Kalenderverwaltung gemacht und ich habe damals in ihr gefeiert und

00:24:23zudem das nie wieder so cool gefunden, dass wenn du Dinge hast, die du nicht

00:24:27erreglich hast für einen Tag, dass die To-dos quasi im Kalender angezeigt wurden,

00:24:31aber mit dir mitgewandert sind, bis du sie abgehakt hast. Und ich würde mir

00:24:35echt tatsächlich jetzt mal unabhängig davon, ob man an der Oberfläche per

00:24:39Sebas ändern kann. Wir hatten das Thema ja auch, ob man so in Spieleinterfaces,

00:24:423D-Landschaften, mir von diesen Interfaces zwei Dinge wünschen. Das eine,

00:24:46dass man bei dieser ganzen Diskussion über Memories und Code im Ding irgendwie beibiegt,

00:24:51gibt mir mal immer so, ich sag mal so einen Wrap-up, was hab ich heute gemacht, wo bist

00:24:55du vielleicht der Meinung, dass ich noch nicht fertig bin? Und das zweit, dass man es irgendwie

00:25:00schafft, Kontexte zusammenzuführen. Also, was weiß ich, ich habe in zwei verschiedenen

00:25:04Konversationen über das same Thema gesprochen, ob ich das jetzt aus Absicht oder aus Vergessen

00:25:09gemacht habe, sagen wir dahingestellt, aber dass ich irgendwie sagen kann, du pass mal

00:25:12Ich habe hier ein Konzept, ich habe da einen Kontext, so wie man bei Claude Code ja auch sagen kann,

00:25:16äh Claude Code meine ich übernimm meine Daten aus ChatGPT und man kriegt einen Prompt und man

00:25:21da irgendwie sowas machen könnte, ja das sind so zwei Dinge, die ich total lustig finde und gleich

00:25:25letzte Punkt dazu noch, auch wenn wir sagen, okay man kann nicht parallel vielleicht was anfangen

00:25:30oder zu viel anfangen, in so einer Zeit, in der du wartest, dann könnte man ja auch

00:25:34sehr guten Review machen von Themen, wo ein anderer vielleicht ein menschliches Review

00:25:39Review braucht, ja, wenn du jetzt was in der KI gibst und ich geb was in der KI und wir beide warten,

00:25:44dann könnte es ja gut auch eine Idee sein für die zukünftige Prozessgestaltung am Arbeitsplatz,

00:25:49wenn man ein Human in the Loop hat oder braucht oder eine menschliche Expertise braucht, weil du

00:25:56vielleicht denkst, ach komm, der Markt verrückt der Apple-User, ich brauche hier eine Apple-Rückmeldung

00:26:00und hier der verrückt die UXer, der erklärt dem Markt mal, wie das hier funktioniert mit diesen

00:26:05Zeit oberflächender damit damit nicht langweilig wird und dann kann jeweils der Experte dann auch

00:26:10einspringen und da vielleicht freigaben machen, Meinungen dazu schreiben, prompt noch mal los schicken

00:26:16und auch so könnte man dann in einem dienstlichen Kontext ab, als Abläufe wie so ein Workflow nicht

00:26:22nur durch Agentenjagen, sondern auch durch eine Horde von Menschen sagen wir mal und so die

00:26:27Zeiten halt auch mit nutzen, die sonst der Kollege die Kollegin eventuell warten vor dem

00:26:31Monitor gewartet hätte und sich aber auch nicht so festhängen muss, weil das System

00:26:36managt deine Zeit. Das System nimmt dich an der Hand. Das Problem ist ja nicht,

00:26:40dass du an etwas anderem sitzt. Das Problem ist ja, dass du es vergisst und

00:26:44dass du unter Umständen, wenn Störfaktor, reinkommende Handreichung brauchst,

00:26:49die es ja durchleitet. Ja, dazu bräuchte es aber tatsächlich erst mal so

00:26:53simplen Schritt wie dem simplen Chatbot mit anfügenden Simplen. Aber

00:27:00erst mal überhaupt ein Verständnis von Zeit zu geben, weil ich weiß nicht ob das gemerkt

00:27:04hast, wenn man selbst nur beim normalen Chatten beim Prompten mit einer KI, sie hat einfach

00:27:09kein Gefühl dafür, wie lange ist jetzt vergangen seit dem letzten Prompteingabe.

00:27:14Oh Gott, wenn er dann sagt, ich habe jetzt zwei Stunden für dich recherchiert und du

00:27:17sagst, nee, es waren nicht mal zwei Minuten, du Nase.

00:27:21Das finde ich schon sehr schlimm, das hat sich noch gar nicht gesehen, aber ich

00:27:24hatte jetzt zum Beispiel diese Fälle, dass ich sage, ich hatte mit irgendwas geschrieben

00:27:27und hab dann gesagt, ja jetzt am Wochenende mach ich das nicht weiter und hab dann jemand

00:27:31am Montagabend dann mich nochmal angesetzt und mit meinem Bot gesprochen und dann sagt er,

00:27:37ja schön, das, oder nee, er sagt dann so was, er sagt dann, ja du willst doch jetzt

00:27:43ins Wochenende gehen, wir machen jetzt nicht mehr weiter und ich sag, das Wochenende ist

00:27:48schon lange vorbei, gewöhne dir bitte an, immer mal kurz einen aktuellen Zeitpunkt

00:27:53zu schätzen oder abzufragen aus dem Internet von mir aus oder wo auch immer her, damit

00:27:58du weißt, über welchen Zeitraum red ich gerade, wo sind wir denn gerade? Also simple

00:28:03Sachen wie, wenn ich jetzt eine Reiseplanung habe und sage, checken wir den Ort, wie das

00:28:07Wetter da nächste Woche ist, dann soll sich die KI natürlich vorerst mal checken, okay,

00:28:12welcher Tag ist denn heute, damit ich weiß, was nächste Woche ist? Das machen

00:28:15Sie dann in so einem Moment, wenn du aber zwei, drei Prompten später beziehst darauf

00:28:19und eine Woche vergangen ist, haben Sie die nicht kapiert, dass eine Woche vergangen

00:28:22ist. Also in dem System prompt, wenigstens einmal die aktuelle Uhrzeit abzufragen und

00:28:30das Datum abzufragen, das ist irgendwie bis jetzt vergessen worden. Also ich habe das

00:28:33bis jetzt selten erlebt, ich muss das immer bewusst sagen.

00:28:35Ich muss ihm auch mal bewusst sagen, wenn ich sage, gib mir, was ist Neues passiert

00:28:39und so, dass ich ihm explizit sage und denk dran, heute ist der so und so, so

00:28:43und so, so und so viel, so und so viel, die Uhrzeit ist da meistens noch egal.

00:28:46Aber wenn ich ihm nicht sage, wann etwas war ist, dann kommt er auch mal gerne um

00:28:50die Ecke und sag du, faszinierend, heute wurde GPT4 vorgestellt und du denkst ja so, erstens

00:28:56mal bist du selbst GPT und zweitens mal so daran mitmerken können, dass du vielleicht eine

00:29:00Versionsnummer weiter bist und drittens, das ist ja jetzt, ich sag mal, in Zeiten von IT

00:29:05ist Zeit sehr schnell lebig, aber in Zeiten von KI ist es ja noch sehr viel schlimmer.

00:29:11Das ist ja schon eine Ewigkeit her, da war ich ja noch jung. Ja, ich meine, aber ganz ehrlich,

00:29:16das müssen wir mal, also eine simple Zeit am Frage ist jetzt auch nicht,

00:29:19Was irgendwie wahnsinnig stoppungsverbrauchen würde, also dass das nicht von vornherein gerade eingebaut ist, ist für mich ein absolutes

00:29:24Wunderergrad und unverständlich, weil wie gesagt, das ist, es funktioniert, wenn du sagst

00:29:29recherchiere aktuelle Nachrichten der letzten drei Tage, weil dann ist im Prinzip der, das aktuell scheint ein Trigger zu sein, dass die KI dann wirklich nachschaut,

00:29:36Was ist denn aktuell im Hintergrund dann eben eine Zeitabfrage macht und dann auch wirklich Sachen eben draußen. Aber diese, diese simple Funktionalität,

00:29:43die fehlt natürlich, um überhaupt ein Bewusstsein gebenfalls, drüber zu haben,

00:29:47ist da der Mensch vielleicht überhaupt noch da in diesem Moment? Ist es vielleicht nachts?

00:29:52Wenn ich mit meiner Antwort um die Ecke kommen würde oder in der Notifikation, dass ich jetzt

00:29:56mit meiner Recherche fertig bin, mit dem Programmiercode fertig bin, also das, was uns ja in

00:30:01unserer Kommunikation, die wir haben, also Zeit ist eines der wesentlichen Themen, dass unsere

00:30:06Welt im Zusammenspiel funktioniert, weil wir uns am gewissen Zeitpunkt verabreden können,

00:30:09weil das Flugzeug zum gewissen Zeitpunkt landet, weil die Lieferkette dann so eingehalten wird,

00:30:14Sie waren an einem gewissen Tag dann da ist, also diese ganze komplexe Welt, in der wir uns jetzt befinden und in der wir leben können und in der wir KI ausbringen können, funktioniert dann nur dadurch, dass wir eine Begrifflichkeit und eine Wahrnehmung von Zeit haben.

00:30:28Das ist nämlich gerade an dieses andere Beispiel, das weiß ich nicht, sondern doch war schon Zeit. Die Waschstraße für das Auto ist zwei Minuten entfernt.

00:30:36Sollte ich beim Autofahren oder laufen, so nach dem Auto laufen macht halt nur Sinn, wenn das Auto schon da ist, fahren macht Sinn, weil du willst das Auto waschen.

00:30:44Da kommt die KI oder die nachdem welches Modell du hast, hat auch gerne mal durcheinander.

00:30:48von der Seite, da sieht man das auch, aber während du es gerade so gesprochen hast, fiel mir

00:30:54ein, dass du ja auch deine Krabbe, also Open Clan, jetzt schon ein paar Tage im Einsatz hast

00:31:00und du hattest so ein bisschen was erzählt, dass du dir ein bisschen was eingerichtet

00:31:04hast, dass der mit anderen Diensten spricht, mit anderen Modellen spricht und dass er

00:31:09da sicherlich auch mal in eine Wartesituation kommt.

00:31:12Das heißt, lass uns doch nochmal umschwenken, dass ja nicht nur Menschen auf Maschinen

00:31:17oder auch auf Menschen. Sollte der Menschen geben, die unpünktlich sind, sollt ihr in Zeiten von

00:31:21Handys sogar zugenommen, haben früher sich verabredet und wer nicht da war, hat verloren.

00:31:25Heute hat sich verabredet und kriegst eine Sekunde später geschrieben, ich schaffe es heute nicht,

00:31:30Entschuldigung, aber egal. Maschine zu Maschine. Wie sitzen da mit Warten aus und Gestaltung der Zeit?

00:31:35Doch da ist ähnliches Problem in der KI-Weltlade, dadurch, dass das in der Interaktion mit

00:31:43dem Menschen schon passiert. Also ich gebe meinen Promt ein, ich warte auf den

00:31:47Research, der ist in 20 Sekunden fertig, in 1 Sekunde fertig oder in 3 Minuten fertig.

00:31:52Was sieht das natürlich auch, wenn KI-agenten sich untereinander Aufträge

00:31:55geben. Aber auch da ist dieser Zeitbegriff hat da noch

00:31:59keinen Platz drin gefunden. Er ist bei OpenClaw so ein bisschen mit dem Hard Beat.

00:32:03Also da ist so eine innere Uhr, dass ich mich wieder an etwas erinnere, dass

00:32:06ich etwas neu anstoße. Das ist da. Das hätte ich auch gerne.

00:32:09Ja, also das ist so ein bisschen das Habbit habe ich, aber Habbit hast du, der treibt

00:32:13ich da vorne, aber der macht nichts anderes als zu sagen, jetzt ist wieder ein Schlag

00:32:16vorbei, machen wir etwas Neues, aber dieser Moment, eine KI fragt eine andere KI etwas

00:32:23an oder benötigt etwas von einer anderen KI, da ist Zeit eben auch noch kein Thema,

00:32:27da wird dann einfach gewartet momentan und so wie das in IT ja auch früher auch

00:32:31häufig war, wenn ich irgendwo mal eine API angefragt habe, ein Microservice brauche

00:32:36für irgendwas um irgendwas zu gestalten, wenn die nicht in einer gewissen Millisekunden Anzahl

00:32:41geantwortet hat, dann habe ich das halt abgebrochen und vielleicht einen anderen Service angefragt,

00:32:46damit ich ja trotzdem den Inhalt produzieren konnte. Wenn ich das in der KI zu KI-Kommunikation

00:32:51mir vorstelle, dann heißt das halt, ja, solange ich das nicht bewusst mache, passieren

00:32:58da einfach Sachen, die vielleicht gar nicht förderlich sind, weil es kann ja durchaus

00:33:01sein, dass diese eine KI vielleicht auch gerade nicht ausreichend Serverkapazität haben, um

00:33:06wirklich Perfekt zu antworten oder durch ihr Reasoning oder durch die Aufgabe, die gestellt

00:33:11ist, einfach wirklich hänger braucht.

00:33:12Das kann dann einfach mal ein paar Stunden dauern.

00:33:14Und dazu muss die andere KI die Feltern ja auch in so eine Wartezeit rein.

00:33:17Die könnte ihre Zeit ja auch besser nutzen, anstatt einfach nur auf das Ergebnis der anderen

00:33:22KI zu warten.

00:33:23Anstatt aktiv zu warten, fand ich mal ein schönes Zitat von jemandem, den ich

00:33:26getroffen habe. Ich warte. Ach du wartest? Ja, aber ich warte aktiv. Okay, weil du gerade eben

00:33:31sagtest, nach dem Motto so klang ist zumindest so früher, ne? Früher und Heimerorts von

00:33:36Apis. So viel früher war das gar nicht, je nachdem wie lange man die Zeit zurückrechnet.

00:33:39Nämlich bevor wir hier einen auf Agente gemacht haben, war ich ja mal ein Verfechter von

00:33:46N8N. Und N8N habe ich mir Gefühl, alles mögliche mitgebaut und irgendwann habe

00:33:52ich dann auch mal gerafft, dass es doch total tolle Idee ist, sich mit Vibecoiling Frontends

00:33:57zu bauen und N8N Workflows hinterzuhängen und dann stehst du da und gibst dann irgendwelche

00:34:02komplexen Aufträge an den N8N Workflow und dann merkst du, oh ja verdammter Arschst, du kannst

00:34:07den Timeout ja gar nicht einstellen und irgendwie knapp und vor einer Minute macht das Ding einfach

00:34:11den Kanal zu und sagt Fehler, der Workflow arbeitet weiter, kann seine Rückmeldung aber nicht

00:34:16mehr abliefern in das Frontend, weil der Kanal geschlossen ist, du stehst davor und denkst

00:34:20und das also diese ominöse moderne Technik. Ich stehe hier, habe agentische Workflows, habe tolle

00:34:26Oberflächen, aber ich kriege es nicht hin, dem Ding beizubringen, warte halt ein bisschen länger.

00:34:32Das sind so Momente, wo man da manchmal davor sitzt und denkt, ja Freunde der Nacht, was ist

00:34:37das jetzt hier schon wieder? Was ja eine ganz typische menschliche Interaktion wäre, wenn ich

00:34:41jetzt in einem Raum sitze oder auch gebenfalls meine Arbeit länger dauern würde, dass ich dann

00:34:45aktiv quasi zu meinem Chef, zu meinem Kollegen, zu wem auch immer, an der Kasse, der gerade

00:34:51ansteht, sagt, es dauert einen Moment länger, wir haben gerade hier viel zu tun, oder sowas.

00:34:55Oder freue ich mich drauf.

00:34:56Wenn der Chef das nächste Mal kommt, grüßt sich ihn raus, kommt rein und sagt, es dauert

00:34:59ein bisschen länger, damit wir jetzt hier nicht in einem Timeout arbeiten, drehe mich um

00:35:03und arbeite einfach weiter.

00:35:04Das müsste ich mal probieren, mal gucken, ob dann so hier Handshake und Acknowledge

00:35:09und Wasser so alles in der Protokollwelt, wie sich das dann im realen Leben anfühlt.

00:35:13Genau, aber wir haben ja in der Arbeitswelt diese komplexen Systeme geschaffen, wo wir Ablängigkeiten zueinander haben, weil wir selten alles alleine machen können.

00:35:24Und das schaffen wir, indem wir eine Verabredung treffen, wie lange etwas dauert, wann ein Projekt fertig ist, wann ein Übergabepunkt ist, ob ich jetzt eine Sprintlogik arbeite, welche Methodik ich auch immer anwende,

00:35:35so dass im Prinzip dieses Thema Zeitkandänzen besser und besser abschätzbar ist und andere sich darauf verlassen können, dass zu einem gewissen Zeitpunkt etwas fertig ist.

00:35:42und dieses darauf verlassen können. Also dieses Vertrauen, jetzt in diesem Fall auf den Zeitpunkt,

00:35:48wann eine Übergabe stattfindet. Das ist bisher in der agentischen Welt noch nicht wirklich gestaltet, oder ich sehe es halt bis jetzt noch nicht wirklich gestaltet ist.

00:35:57Und wenn wir das Thema weiter ausbauen, dann kann das zu einem Problem werden, weil da auch einfach ein wahnsinniges Fehlerpotenzial drinsteckt in einer

00:36:05Kommunikation, wenn ich mir jetzt vorstelle, dass 10.000 agentische Systeme mit anderen kommunizieren müssen, um eine gewisse Aufgabe zu erfüllen.

00:36:12Wenn einst dann irgendwo so lange wartet und die anderen 9.900 dann da in der

00:36:18Idol-Time versinken und fröhliche Urlaub machen und nicht weiterarbeiten können,

00:36:22weil kein Feedback dann aus dem System herauskommt, das ist halt irgendwie nicht im Sinne

00:36:26des Erfinders wahrscheinlich. Kein Agent unter dieser Nummer. Das ist so sehr schön.

00:36:31Wir hatten, als wir die Folge geplant haben, also in besagter öffentlicher Runde uns etwas zu

00:36:40zu essen, zu trinken und überlegt haben, was wir heute besprochen haben oder besprechen

00:36:43wollen.

00:36:44Haben wir uns gesagt, wir wollen uns am Schluss einer Folge, damit wir unsere Zuhörende noch

00:36:49ein bisschen besser abholen, fragen, was wir aus den Folgen gelernt haben, weil auch

00:36:55wir merken ja jedes Mal, dass wenn wir Folgen halten, dass der Input, der sich entweder

00:37:02aus dem Gespräch heraus ergibt oder da der Tatsache einfach geschuldet, dass wenn

00:37:07wir uns für Themen einigen, die entweder aus der Aktualität kommen oder aus der

00:37:12Professur eines jeden Einzelnen, dass man da Dinge lernt.

00:37:15Auf der Seite hast du heute einen Punkt reingebracht und ich möchte die Chance

00:37:19als erstes nutz und gerne Wort lassen. Jens, hast du heute was gelernt oder war

00:37:24das eigentlich für dich ganz langweilig und du bist ganz glücklich mir was

00:37:27erklärt zu haben? Das wäre so der Notausgang, falls ihr nichts einstellt,

00:37:30aber was nimmst du heute mit? Also dadurch, dass ich auch so ein

00:37:34Sprechdenker bin, nehme ich natürlich auch immer was mit in unseren Gesprächen. Jetzt ist es natürlich

00:37:38richtigerweise so, dass ich mich jetzt schon ein bisschen mit diesem Thema längere Zeit beschäftige.

00:37:42Aber natürlich ist dieses innerhalb unserer Diskussion, dieses Thema, dass man auch in der

00:37:50Arbeitswelt, in dem Zusammenspiel mit agentischen Systemen die Zeit bewusster gestalten muss,

00:37:56damit es eigentlich nicht zu einem bewussten Produktivitätsverlust kommt. Weil ich auf

00:38:01auf der einen Seite einen wahnsinnigen Produktivitätszuwachs haben kann, wenn ich gewisse Aufgaben

00:38:05an die KI verlage, wenn es aber dazu führt, dass ich einfach nur stumpf vor die Monitor

00:38:10sitze und das beobachte, dann wird ein Teil dieser Produktivitätsgewinnens wieder aufgefressen

00:38:15und ich glaube, das ist einfach ein wichtiger Aspekt, dann ist es mir, ich hatte das vorher

00:38:18schon so ein bisschen geahnt, aber irgendwie ist es mir durch unser Gespräch nochmal

00:38:21deutlicher geworden, dass man das auch nicht nur auf der Seite des UIs behandeln

00:38:26muss, sondern sich auch wirklich in dem Thema, wie Arbeit in Zukunft funktioniert,

00:38:31und organisatorisch. Also systemisch wirklich mal drauf gucken muss, wie kann das bewusst gestaltet werden, weil wir können nicht davon ausgehen, dass jedes UI, das wir in Zukunft sehen werden, von vornherein dieses Thema mitdenkt. Also wir haben Situationen entstehen und wir müssen, glaube ich, die Menschen, die mit diesem System arbeiten, auch zeitgleich enabeln. Da habe ich bewusst damit einfach umzugehen.

00:38:53Gerne. Auch die Frage zurück an dich, Mark. Hast du was gelernt?

00:38:58Ich vermute viel, habe ich es ja gar nicht gerechnet.

00:39:00Also, ich würde lügen, wenn ich sage, ich habe den Begriff vorher schon gekannt.

00:39:06Ich hatte mich, du hattest das Thema schon mal vorgeschlagen.

00:39:09Da hatte ich schon so ein bisschen inneres Fracksausen,

00:39:11weil ich dachte, um Gottes Willen, da kann ich ja gar nicht so sagen, was ist denn das?

00:39:14Ich habe heute gelernt, dass man mich im Flughafen Absicht durch Gegenden schickt.

00:39:18Das fand ich sehr lässig jetzt gerade.

00:39:20Danke schön.

00:39:21Du bist aber zufrieden.

00:39:22Ja, das ist toll.

00:39:23Ich merke jetzt schon wieder das Glück fürs nächste Mal schon vorher.

00:39:26Das ist schon quasi die Vorfreude.

00:39:27Vorfreude. Das ist so, wenn man es einmal weiß, dann ist es halt nicht mehr da. Das ist

00:39:29so, sorry, alle, die die Folge hören. Das ist so, wie übrigens den Osterhasen gibt es

00:39:33nicht. Seitdem ist die Vorfreude meiner Kinder auch anders. Was ich aber tatsächlich noch

00:39:37mal nach der Folge für mich vertiefen werde, ist das ein, das Thema, was kann man gegen

00:39:42dieses Mental Overload tun, während man arbeitet. Das hat zwar jetzt nichts wirklich mit Zeitgestaltung

00:39:46in dem Sinne vielleicht zu tun, aber es hat etwas damit zu tun, dass man halt

00:39:50auch verfänglich ist. Ich probiere noch etwas aus, probiere noch etwas aus, probiere

00:39:52noch etwas aus. Also da würde ich gerne nochmal gucken, dass ich jetzt noch ein bisschen

00:39:54verfeinere und das zweite ist wirklich auch nochmal mit der prille drauf gehen wenn

00:40:00wir dann über interfaces reden weil wir vielleicht zukünftig corporate ai ist ja

00:40:06auch immer so ein stichwort ne also wie geht wie bindest du modelle an dass

00:40:09menschen in der unternehmung auch vielleicht großfläche ich für ihre

00:40:13arbeit zugeschnitten durch skills und keine ahnung was damit arbeiten

00:40:17könnt was kannst du machen falls feedback loops drin sind wie kriegst du

00:40:21Experten eingebunden, wie kann man quasi Wartezeit zu einer aktiven Wartezeit machen, damit man halt

00:40:28sicherlich, okay, ich gucke drauf, was die Maschine tut, aber ich verlass, wie gesagt, den ich

00:40:33jetzt mal rechnen habe. Bevor die Leute anfangen, fünf verschiedene Sachen zu tun, dass man sie

00:40:36vielleicht gesteuert in eine Kontrollfunktion oder irgendwas anderes kriegt, das sind Punkte,

00:40:41die ich für mich jetzt, glaube ich, noch mal mitnehmen würde, wo ich bestimmt noch mal

00:40:46den einen oder anderen Gedanken zu verlieren wird. Also, dann lass uns mal stöhnt so schlimm, wie wenn

00:40:54wir remote sind, aber ich muss sagen jetzt, was mir dann noch in Präsenz gefällt, wir fallen uns

00:40:59gefühlt weniger ins Wort, weil die Latentzen, die sonst über Video sind, wegfallen, wenn man sein

00:41:05gegenüber in Natura mit viel weniger Latent sieht. Also mir macht das so mehr Spaß, aber naja,

00:41:10okay. Wir können ja nochmal gucken, ob wir das nochmal machen können. Dann wäre es auch

00:41:14Spaß gemacht, ich real zu sehen, während wir diese Folge aufnehmen. Ich glaube, wir sollten

00:41:18mitnehmen, dass bewusste Zeitgestaltung, Zeit ist ein total wertvolles Gut, was wir als Menschen

00:41:25haben. Ich glaube, es ist fahrlässig, wenn man jetzt, ich weiß gar nicht mehr sagen, am Anfang dieses

00:41:31KI-Zeiten, also wir sind ja jetzt so richtig mittendrin fast schon, nicht von vornherein

00:41:35dieses Thema mitnimmt. Das ist also wirklich eine bewusste Gestaltung, kann Produktivität steigern,

00:41:42kann Fehler vermeiden und eine höhere Zufriedenheit aufgenerieren. Das ist, glaube ich, aber das

00:41:48Ding, wo ich sage, das sollten wir angehen und wir können schließen mit einem Zitat. Ja,

00:41:57das musst du lesen. Weißt du, ich habe es doch mit den Augen jetzt nicht so gut. Du musst mal hingehen

00:42:01und dann mache ich danach den Abbilder. Also Benjamin Franklin hat, glaube ich, damals gesagt,

00:42:06steht auf seinem Monitor. Hab ich damals gesagt, das ist immer schön.

00:42:10Ja, ich glaube, ich habe so das Gefühl. Ich erinnere mich, in meiner tiefen Bildungskiste

00:42:15gucke ich mal gerade nach. Gleich nach dem Bio-Nastus-Kurs.

00:42:18Also, ich habe ja aufgepasst in der Schule damals. Keine Ahnung, ob das Zitat jemals

00:42:22in der Schule kam. Aber er hat gesagt, Lost Time is never found again. Das finde ich

00:42:27sehr schön. Und damit möchte ich jeden, der diesen Podcast genossen hat und dessen

00:42:34Zeit, wie wir damit gestaltet haben, auffordern, erzählt weiter, was wir hier so von uns geben.

00:42:41Wir würden uns total freuen über Kommentare und Likes. Ich habe es in Jens schon gesagt,

00:42:46ja, ich war letztens stolz die Bolle als Inkarlsruher, ein Fahrradfahrer neben mir anhielt und

00:42:51sagt, ja, toller Podcast und fährt weiter. An dieser Stelle Grüße gehen an den großen

00:42:57Unbekannten, ja, mit dem Fahrrad, mit dem sportlichen Fahrrad, mit dem Rennrad, so viel

00:43:01noch gesagt. Es ist anonym genug, weil ich weiß wirklich nicht, wer es ist. Danke, dass

00:43:06ihr da wart, Jens. Danke, dass wir hier bei einem leckeren Kaltgetränk diesen schönen

00:43:10Podcast aufnehmen konnten und bis zum nächsten Mal. Ciao. Bis zum nächsten Mal.

00:43:16Willkommen bei ThinkDifferent, ThinkAI, dem Podcast von Mark und Jens. Zwei technologieverliebte Köpfe,

00:43:24die nicht nur über künstliche Intelligenz reden, sondern sie leben. Hier gibt es

00:43:29klare Einordnungen, echte Praxis-Einblicke und einen frischen Blick auf das, was möglich ist.

00:43:35Verständlich, kritisch und immer mit einem Augenzwinker.

00:43:39K.I. zum Nachdenken, zum Schmunzeln und vor allem zum Mitreden.