Wie der Skill aufgebaut ist, warum er so funktioniert â und wo du ansetzen musst wenn du ihn Ă€ndern willst.
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Eine einzelne SKILL.md mit 7 zustandsgesteuerten Phasen und einer Verifikationsschicht
Der gesamte Skill lebt in einer einzigen SKILL.md â keine externen Referenzdateien, keine Scripts. Die Intelligenz steckt in der Struktur: 4 klar getrennte Schichten.
UnverÀnderliche Grundprinzipien + aktuelle Algorithmus-Daten. Die "Weltsicht" des Skills.
Zustandsmaschine mit 7 Phasen + Einstiegspunkt-Routing. Bestimmt WO der Skill startet.
Jede Phase hat: Ziel, Leitprinzip, Taktiken, konkrete Ausgabe-Formate.
6-Punkt-PrĂŒfung die JEDEN Output durchlĂ€uft. Plus TonalitĂ€ts-Regeln.
Das Frontmatter ist die Triggerung des Skills â der einzige Teil den Claude IMMER sieht. Die Description muss aggressiv genug sein, damit der Skill auch bei indirekten Anfragen greift:
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name: linkedin-community-builder
description: "Strategischer LinkedIn-
Orchestrator fĂŒr Reichweite,
Community und Thought Leadership
in 7 Phasen..."
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name: Maschinenlesbarer Identifier. Wird in der Skill-Liste angezeigt. Lowercase, Bindestriche.
description: DAS ist die Trigger-Logik. Claude liest nur diesen Text um zu entscheiden ob der Skill geladen wird. Deshalb steht hier alles drin: Die 7 Phasen, Synonyme ("wie werde ich sichtbar"), konkrete Szenarien ("mein LinkedIn wÀchst nicht").
Warum so lang? Claude tendiert zum "Unter-Triggern" â lieber zu viele Trigger-Begriffe als zu wenige. Jeder Satz in der Description erhöht die Chance dass der Skill bei einer passenden Anfrage aktiviert wird.
Wie der Skill entscheidet wo er einsteigt und wie er weiterfĂŒhrt
Der Skill ist kein linearer Ablauf â er ist eine Zustandsmaschine. Der User kann bei jeder Phase einsteigen â der Skill routet automatisch basierend auf SchlĂŒsselwörtern.
P1
Positionierung
P2
Profil
P3
Content
P4
Engagement
P5
Community
P6
Analytics
P7
Monetarisierung
Das Routing-Muster ist ein Pattern-Matching gegen natĂŒrliche Sprache. Jeder User-Input wird gegen die Einstiegspunkt-Tabelle gematcht:
| Benutzer sagt... | Phase |
"sichtbar werden" â P1
"Profil ĂŒberzeugt nicht" â P2
"was soll ich posten" â P3
"keiner reagiert" â P4
"echte Community" â P5
"Zahlen stagnieren" â P6
"Follower zu Kunden" â P7
"Algorithmus" â Briefing
Warum eine Tabelle statt Logik? Claude kann keine echte if/else-Logik ausfĂŒhren. Stattdessen zeigt die Tabelle dem Modell konkrete Beispiel-Inputs und die gewĂŒnschte Zuordnung. Claude generalisiert von diesen Beispielen.
Erweiterungspunkt: Neue Einstiegspunkte hinzufĂŒgen = neue Zeile in der Tabelle. Z.B. "LinkedIn fĂŒr Recruiter" â könnte eine neue Phase 8 triggern.
Der Algorithmus-Briefing Sonderfall: Kein regulÀrer Phase-Einstieg sondern eine "Querschnitt-Funktion" die aus jeder Phase heraus aufgerufen werden kann. Liefert immer die aktuellen Algorithmus-Erkenntnisse, zugeschnitten auf die Situation.
Der Skill trennt WO eingestiegen wird (Orchestrator) von WAS dort passiert (Phasen-Definition). Das ist wie ein TelefonmenĂŒ ("DrĂŒcken Sie 1 fĂŒr..., 2 fĂŒr...") getrennt von den Abteilungen dahinter. Wenn du eine neue Phase hinzufĂŒgst, musst du nur die Einstiegspunkt-Tabelle UND die Phase selbst schreiben â der Rest bleibt unberĂŒhrt.
Wie jede der 7 Phasen aufgebaut ist â und wo du Ănderungen vornimmst
Jede Phase folgt demselben Bauplan. Wie ein Interface â jede Phase MUSS diese 5 Felder haben:
Ein Satz der beschreibt was am Ende der Phase erreicht sein muss. Dient als Kompass fĂŒr Claude.
Eine fettgedruckte Ăberzeugung die alle Taktiken dieser Phase antreibt. Z.B. "Kommentieren ist der schnellste Weg zu Sichtbarkeit."
Konkrete Handlungsanweisungen, Tabellen, Listen, Formeln. Der operative Kern.
Was schiefgehen kann und wie der Skill darauf reagieren soll. Nicht jede Phase hat das.
Nummerierte Liste konkreter Deliverables. Was der User nach der Phase in HÀnden hÀlt.
### Ziel
Sichtbarkeit aufbauen durch
systematische GesprÀche
### Leitprinzip
**Kommentieren ist der schnellste
Weg zu Sichtbarkeit.** Ein
50-Wörter-Kommentar bringt oft
mehr als ein eigener Post.
### Taktiken
- TĂ€gliche 15-Min-Routine
- Target-Liste (20-30 Accounts)
- Kommentar-QualitÀtskriterien
- Eigene Post-Engagement-Strategie
- Verbindungs-Strategie
### Ausgabe
1. Target-Liste: 20 Accounts
2. TĂ€gliche Routine (Zeitplan)
3. 5 Kommentar-Templates
4. Verbindungs-Nachricht
5. Wöchentliches Engagement-Ziel
Ziel: Einzeiler â gibt Claude die Richtung. Alles was der Skill in dieser Phase tut, muss diesem Ziel dienen.
Leitprinzip: Fett gedruckt + eine ErklĂ€rung mit konkreter Zahl (50 Wörter). Das ist der "Glaubenssatz" der Phase â Claude orientiert sich daran wenn es unsicher ist.
Taktiken: Hier steckt 80% des Inhalts. Jede Taktik hat Unterstruktur: Schritte, Gut/Schlecht-Beispiele, Metriken. DAS ist der Teil den du am hÀufigsten Àndern wirst.
Ausgabe: Nummerierte Deliverables. Claude weiĂ: "Ich bin erst fertig wenn ich alle 5 Punkte geliefert habe." Die Nummerierung erzeugt VollstĂ€ndigkeitsdruck beim Modell.
Kopiere die 5-Felder-Struktur einer bestehenden Phase, Ă€ndere den Inhalt, und fĂŒge eine Zeile in der Einstiegspunkt-Tabelle hinzu. Fertig. Du brauchst nichts am Orchestrator selbst zu Ă€ndern â er ist ein offener Dispatcher der unbegrenzt viele Phasen bedienen kann.
Algorithmus-Daten, Format-Rankings und eingebaute Heuristiken
Der Skill enthĂ€lt drei Arten von Wissen. Jede altert unterschiedlich schnell â und das bestimmt wie oft du sie aktualisieren musst:
Diese Prinzipien sind die Invarianten des Skills â sie Ă€ndern sich nie und steuern alle anderen Entscheidungen:
Wenn du einen Grundsatz Ă€nderst, Ă€ndert sich das Verhalten ALLER Phasen. GP-3 "Substanz vor ViralitĂ€t" beeinflusst z.B. wie die Content-Phase Posts bewertet, wie die Verifikation urteilt, und welche Kommentar-Strategien empfohlen werden. Ăndere GrundsĂ€tze nur wenn du die Kaskadeneffekte verstehst.
Ăberall im Skill sind konkrete Zahlen eingebaut die das Verhalten steuern. Hier die wichtigsten:
Diese Zahlen sind die "Knobs" des Skills â drehe sie und das Verhalten Ă€ndert sich sofort. Wenn du z.B. die Posting-Frequenz von "3â5/Woche" auf "tĂ€glich" Ă€nderst, Ă€ndert sich automatisch das Wochen-Rezept, die Engagement-Routine und die Burnout-Warnung. Jede Zahl hat Kaskadeneffekte.
6 PrĂŒfpunkte die JEDEN Output durchlaufen â plus GesprĂ€chsstil-Regeln
Am Ende des Skills steht eine Verifikationsschicht â 6 Checks die Claude dazu bringt, jeden Output selbst zu prĂŒfen bevor er prĂ€sentiert wird:
## Verifikation
1. Algorithmus-Kongruenz
Widerspricht die Empfehlung
bekannten Algorithmus-Regeln?
2. Positionierungs-Konsistenz
Passt zur Positionierung
und den Themen-Lanes?
3. Machbarkeit
Kann der User das mit
seinem Zeitbudget umsetzen?
4. Messbarkeit
Gibt es einen konkreten
Erfolgs-Indikator?
5. AuthentizitÀt-Check
Klingt das nach dem User â
oder nach LinkedIn-Coach?
6. Anti-Template-PrĂŒfung
Ăberstrapaziertes Pattern?
Check 1: Verhindert dass der Skill z.B. Links im Post-Text empfiehlt (â60% Reichweite). Hardcoded Wissen als Leitplanke.
Check 2: Verhindert "Scope Creep" â dass der Skill Empfehlungen gibt die nicht zu den definierten Lanes passen.
Check 3: Der kritischste Check fĂŒr Praxistauglichkeit. Nicht jeder hat 2h/Tag fĂŒr LinkedIn. Das Zeitbudget limitiert alles.
Check 4: Jede Empfehlung braucht einen KPI. Ohne MessgröĂe weiĂ der User nie ob es funktioniert.
Check 5: Claude neigt zu generischen Formulierungen. Dieser Check zwingt zur Personalisierung.
Check 6: Der Algorithmus erkennt und bestraft Template-Content. Dieser Check verhindert dass der Skill selbst solchen produziert.
Am Ende des Skills stehen 6 TonalitÀtsregeln die Claude daran hindern, in typische KI-Berater-Muster zu verfallen:
Kannst du den Skill gezielt verÀndern?
Du willst eine neue Phase 8 "LinkedIn fĂŒr Recruiter" hinzufĂŒgen. Was musst du minimal Ă€ndern?
LinkedIn Ă€ndert den Algorithmus: Karussells performen plötzlich 50% schlechter, dafĂŒr sind native Polls das neue Top-Format.
Ein User beschwert sich: "Der Skill empfiehlt mir Links im Post-Text zu setzen." Du prĂŒfst den Skill â in keiner Phase steht das.
Du willst den Grundsatz GP-4 "GesprÀche vor Applaus" abschwÀchen zu "Likes und Kommentare sind gleich wichtig."
â Algorithmus-Sektion + Content-Phase (Format-Mix) + Verifikation Check 1
â Einstiegspunkt-Tabelle + Phase mit 5-Felder-Struktur + optional Frontmatter
â Nur innerhalb der betroffenen Phase â Taktiken-Sektion
â Direkt an der Stelle Ă€ndern, aber Kaskadeneffekte prĂŒfen
â Nur Ă€ndern wenn du die Kaskadeneffekte auf ALLE Phasen verstehst
â Verifikations-Checks verschĂ€rfen (explizite Negativbeispiele)
Invariante GrundsĂ€tze definieren die Weltsicht. Volatile Daten liefern die Fakten. Der Orchestrator routet zum richtigen Ort. 7 Phasen mit identischer Struktur erzeugen die Antworten. Die Verifikation prĂŒft alles gegen die GrundsĂ€tze. Ănderungen an oberen Schichten kaskadieren nach unten â deshalb GrundsĂ€tze vorsichtig, Taktiken mutig Ă€ndern.