Jede Zielgruppe bekommt genau die Tiefe, die sie braucht — nicht mehr, nicht weniger
Ein Tiefenprofil steuert zwei Dinge pro Zielgruppe: Wie viele Ebenen darf der generierte Kurs maximal haben? Und wie streng wird gefiltert, ob eine tiefere Seite überhaupt erstellt wird? Die Idee: Nicht jede Zielgruppe braucht jedes Detail.
Das Prinzip: Ein Tiefenprofil definiert nicht nur, wie tief der Kurs gehen kann, sondern auch, wie leicht er in die Tiefe geht. Entwickler bekommen schneller tiefere Seiten als Entscheider, selbst wenn beide ein Thema behandeln.
Jedes potenzielle Thema bekommt einen Helpfulness-Score von 1 bis 10. Dieser Score entscheidet, ob das Thema eine eigene Seite bekommt — oder nur als Abschnitt auf der übergeordneten Seite erscheint.
Jede Dimension wird einzeln bewertet (1-10), dann wird der Durchschnitt gebildet. Ein Thema mit hoher Komplexität aber niedriger Relevanz bekommt trotzdem keinen hohen Score. Alle vier Faktoren müssen zusammenspielen.
Schwellenwerte pro Zielgruppe
Niedrigster Schwellenwert — technische Themen werden schnell zu eigenen Seiten
Mittlerer Schwellenwert — nur wirklich hilfreiche Themen werden vertieft
Höchster Schwellenwert — nur das Wesentliche bekommt eine eigene Seite
Ein Thema hat einen Helpfulness-Score von 7. Welche Zielgruppen bekommen dafür eine eigene Seite?
Dasselbe Thema kann für verschiedene Zielgruppen völlig unterschiedlich behandelt werden. Hier ein Vergleich an zwei konkreten Beispielen aus einem Projekt:
| Thema | 🔧 Entwickler | 👤 Anwender | 📊 Entscheider |
|---|---|---|---|
| Authentication |
✓ HS=9 3 Ebenen Detail |
— HS=6 Nur Überblicksseite |
— HS=4 Kurze Erwähnung |
| UI Themes |
— HS=2 Kurze Erwähnung |
✓ HS=8 Ausführliche Anleitung |
✓ HS=8 Eigene Seite |
| API Rate Limits |
✓ HS=8 2 Ebenen Detail |
✓ HS=7 1 Vertiefungsseite |
— HS=5 Kurze Erwähnung |
| Lizenzmodell |
— HS=3 Kurze Erwähnung |
— HS=5 Kurze Erwähnung |
✓ HS=9 Eigene Seite |
Das Ergebnis: Jede Zielgruppe bekommt einen Kurs, der sich wie maßgeschneidert anfühlt. Entwickler tauchen tief in die Technik ein, Anwender bekommen praxisnahe Anleitungen, und Entscheider erhalten einen kompakten Überblick mit strategischem Fokus — alles aus derselben Codebase.
Die Standardprofile sind ein guter Ausgangspunkt — aber manchmal braucht man etwas anderes. Du kannst die Vorgaben beim Start explizit überschreiben, und der Skill passt sich an.
Dokumentation: Jede Überschreibung wird in der Depth Map am Ende der Generierung festgehalten. So ist immer nachvollziehbar, welche Tiefe gewählt wurde und warum — ob Standard oder überschrieben.