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Tiefenprofile

Jede Zielgruppe bekommt genau die Tiefe, die sie braucht — nicht mehr, nicht weniger

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Was ist ein Tiefenprofil?

Ein Tiefenprofil steuert zwei Dinge pro Zielgruppe: Wie viele Ebenen darf der generierte Kurs maximal haben? Und wie streng wird gefiltert, ob eine tiefere Seite überhaupt erstellt wird? Die Idee: Nicht jede Zielgruppe braucht jedes Detail.

👤
Anwender
Maximale Tiefe: 3 Ebenen (L0, L1, L2). Anwender brauchen klare Anleitungen, aber keine Implementierungsdetails. Der Schwellenwert für neue Seiten ist moderat.
Max Level 2
🔧
Entwickler
Maximale Tiefe: 4 Ebenen (L0, L1, L2, L3). Volle Tiefe mit Code-Walkthroughs, Architektur-Details und technischen Deep-Dives. Niedrigster Schwellenwert.
Max Level 3
📊
Entscheider
Maximale Tiefe: 2 Ebenen (L0, L1). Kompakter Überblick mit Fokus auf Nutzen, Kosten und strategische Einordnung. Höchster Schwellenwert.
Max Level 1

Das Prinzip: Ein Tiefenprofil definiert nicht nur, wie tief der Kurs gehen kann, sondern auch, wie leicht er in die Tiefe geht. Entwickler bekommen schneller tiefere Seiten als Entscheider, selbst wenn beide ein Thema behandeln.

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Der Helpfulness-Score

Jedes potenzielle Thema bekommt einen Helpfulness-Score von 1 bis 10. Dieser Score entscheidet, ob das Thema eine eigene Seite bekommt — oder nur als Abschnitt auf der übergeordneten Seite erscheint.

HS = (K + R + L + U) / 4
K = Komplexität R = Relevanz für Zielgruppe L = Lernwert U = Unabhängigkeit vom Elternthema

Jede Dimension wird einzeln bewertet (1-10), dann wird der Durchschnitt gebildet. Ein Thema mit hoher Komplexität aber niedriger Relevanz bekommt trotzdem keinen hohen Score. Alle vier Faktoren müssen zusammenspielen.

Schwellenwerte pro Zielgruppe

🔧 Entwickler
≥ 6

Niedrigster Schwellenwert — technische Themen werden schnell zu eigenen Seiten

👤 Anwender
≥ 7

Mittlerer Schwellenwert — nur wirklich hilfreiche Themen werden vertieft

📊 Entscheider
≥ 8

Höchster Schwellenwert — nur das Wesentliche bekommt eine eigene Seite

✏️ Kurz getestet

Ein Thema hat einen Helpfulness-Score von 7. Welche Zielgruppen bekommen dafür eine eigene Seite?

Alle drei — Score 7 reicht für jeden
Entwickler (≥6) und Anwender (≥7) ja, Entscheider (≥8) nein
Nur Entwickler — die anderen brauchen mindestens 8
Keine — der Score müsste mindestens 8 sein
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Wie das in der Praxis aussieht

Dasselbe Thema kann für verschiedene Zielgruppen völlig unterschiedlich behandelt werden. Hier ein Vergleich an zwei konkreten Beispielen aus einem Projekt:

Thema 🔧 Entwickler 👤 Anwender 📊 Entscheider
Authentication HS=9
3 Ebenen Detail
HS=6
Nur Überblicksseite
HS=4
Kurze Erwähnung
UI Themes HS=2
Kurze Erwähnung
HS=8
Ausführliche Anleitung
HS=8
Eigene Seite
API Rate Limits HS=8
2 Ebenen Detail
HS=7
1 Vertiefungsseite
HS=5
Kurze Erwähnung
Lizenzmodell HS=3
Kurze Erwähnung
HS=5
Kurze Erwähnung
HS=9
Eigene Seite

Das Ergebnis: Jede Zielgruppe bekommt einen Kurs, der sich wie maßgeschneidert anfühlt. Entwickler tauchen tief in die Technik ein, Anwender bekommen praxisnahe Anleitungen, und Entscheider erhalten einen kompakten Überblick mit strategischem Fokus — alles aus derselben Codebase.

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Tiefe überschreiben

Die Standardprofile sind ein guter Ausgangspunkt — aber manchmal braucht man etwas anderes. Du kannst die Vorgaben beim Start explizit überschreiben, und der Skill passt sich an.

Du
Erstelle einen Kurs für Entscheider, aber mit voller Tiefe.
Skill
Verstanden. Ich nutze das Entscheider-Profil (Sprache, Fokus, Visualisierungen), aber mit der Tiefe eines Entwickler-Profils: bis zu 4 Ebenen, Schwellenwert ≥6.

Die Überschreibung wird in der Depth Map dokumentiert.
Du
Und für Entwickler nur einen Überblick, maximal 2 Ebenen.
Skill
Klar. Entwickler-Profil mit reduzierter Tiefe: maximal 2 Ebenen, Schwellenwert ≥8. Technische Sprache bleibt, aber weniger Vertiefungsseiten.
📈
Mehr Tiefe
"Für Entscheider, aber mit voller Tiefe" — der Skill behält Sprache und Fokus bei, erhöht aber die maximale Ebene und senkt den Schwellenwert.
📉
Weniger Tiefe
"Für Entwickler, nur Überblick" — technische Sprache bleibt, aber der Kurs wird kompakter mit weniger Unterseiten und höherem Schwellenwert.

Dokumentation: Jede Überschreibung wird in der Depth Map am Ende der Generierung festgehalten. So ist immer nachvollziehbar, welche Tiefe gewählt wurde und warum — ob Standard oder überschrieben.

Weitere Vertiefungsseiten für Anwender