Jeder Schritt im Detail: Vom Projektverzeichnis bis zur fertigen HTML-Kursstruktur mit allen Ebenen und Verlinkungen.
Der erste Schritt besteht darin, dem Learning Skill mitzuteilen, welches Projekt er analysieren und in einen Kurs verwandeln soll. Dafür gibt es drei Wege:
Sie navigieren im Terminal in das Projektverzeichnis und starten Claude Code dort. Der Skill erkennt die Codebase automatisch.
Sie geben eine GitHub-URL an. Claude klont das Repository automatisch in ein temporäres Verzeichnis und arbeitet damit.
Wenn Sie bereits in einem Projekt arbeiten, sagen Sie einfach "Erstelle einen Kurs über dieses Projekt".
Bei GitHub-Links klont Claude das Repository automatisch. Sie brauchen keine manuellen git clone-Befehle. Private Repositories funktionieren, wenn Claude Code Zugriff auf Ihr GitHub-Konto hat.
Nach der Projektangabe stellt der Learning Skill zwei zentrale Rückfragen, um den Kurs optimal auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.
Für wen soll der Kurs sein? Sie können mehrere Zielgruppen gleichzeitig wählen. Jede Zielgruppe bekommt eigene Seiten mit angepasster Sprache, Tiefe und Fokus:
Keine Code-Kenntnisse nötig. Erklärt Features, Workflows und Bedienung. Maximal 3 Ebenen tief (L0-L2). Einfache, klare Sprache.
Technisch detailliert mit Code-Beispielen, Architektur-Diagrammen und Schema-Referenzen. Bis zu 4 Ebenen (L0-L3). Fachsprache erlaubt.
Wie sollen die Kurs-Dateien genutzt werden?
Eigenständige HTML-Dateien mit komplettem CSS und JavaScript inline. Einfach im Browser öffnen, kein Server nötig. Perfekt zum Teilen.
Angepasst für die Integration in bestehende Docs oder Wikis. Vereinfachtes Styling, zusätzliche Metadaten für CMS-Systeme.
Die Mehrfachauswahl bei Zielgruppen multipliziert die Dateien: 2 Zielgruppen x 2 Sprachen = 4 Index-Dateien auf L0. Jede Kombination wird komplett durchgeneriert.
Jetzt übernimmt der Learning Skill vollautomatisch. Er durchläuft eine mehrstufige Pipeline, die aus Ihrer Codebase einen strukturierten Kurs erzeugt:
Claude scannt alle Dateien im Projektverzeichnis, erkennt Programmiersprachen, Frameworks und Projektstruktur. Irrelevante Dateien (node_modules, .git, Binaries) werden automatisch ausgeschlossen.
Die erkannten Dateien werden inhaltlich analysiert: Welche Abhängigkeiten gibt es? Welche Patterns werden verwendet? Wie hängen die Komponenten zusammen? Daraus entsteht ein internes Projektmodell.
Jedes erkannte Thema bekommt einen Helpfulness-ScoreEin Wert von 1-10, der bewertet, wie hilfreich ein Thema für die gewählte Zielgruppe ist. Themen mit Score unter 6 werden nicht in den Kurs aufgenommen. (1-10). Nur Themen mit Score ab 6 kommen in den Kurs. Bei Score 8+ wird ein Deep-Dive auf die nächste Ebene generiert.
Die Überblicksseite (index.html) wird als erstes erstellt. Sie zeigt alle L1-Themen als Karten mit Kurzbeschreibung und bildet die Startrampe für den gesamten Kurs.
Level für Level werden die HTML-Dateien erstellt: L1 mit je 5 Modulen, L2 mit detaillierteren Erklärungen, L3 mit vollständigen Code-Walkthroughs. Navigation und Verlinkung werden automatisch gesetzt.
Im letzten Schritt werden alle Links geprüft, fehlende Querverweise ergänzt und eine finale Konsistenzprüfung durchgeführt. Danach wird eine Tiefenkarte generiert, die alle Seiten und ihre Verlinkungen visualisiert.
Dauer: Kleine Projekte (< 50 Dateien) sind in 3-5 Minuten fertig. Mittlere Projekte (50-200 Dateien) brauchen 5-10 Minuten. Große Projekte können bis zu 15 Minuten dauern.
Nach Abschluss der Generierung finden Sie eine klar organisierte Ordnerstruktur in Ihrem Projekt. So sieht sie aus:
Der Dateiname folgt einem einheitlichen Schema, damit Sie sofort erkennen, was eine Datei enthält:
Level 0 (index-Dateien) liegt immer im Wurzelverzeichnis kurs/. Tiefere Level liegen in ihren jeweiligen Unterordnern l1/, l2/, l3/. Alle Links sind relativ — der Kurs funktioniert überall.
Der Learning Skill liefert die besten Kurse, wenn Sie ein paar Dinge beachten. Hier sind die wichtigsten Empfehlungen:
src/, tests/, docs/) helfen dem Skill, die Architektur besser zu verstehen. Chaos im Root-Verzeichnis erschwert die Analyse.Sehr große Binärdateien im Projekt, fehlende README, zu viele verschachtelte Unterverzeichnisse, oder gemischte Projekte ohne klare Trennung.
Klare Ordnerstruktur, aussagekräftige README, konsistente Namensgebung, ein definierter Tech-Stack und weniger als 300 relevante Dateien.
Sie haben das maximale Detail-Level für Anwender erreicht. Diese Seite (L2) ist die tiefste Ebene für Nicht-Entwickler. Entwickler können auf L3 noch tiefer in technische Details eintauchen.