Ein persönlicher Kontextspeicher für KI-Agenten. Er lernt aus dem, was du sagst, und aus Material, das du freigibst: welche Rollen du hast, woran du arbeitest, wie du unterstützt werden willst. Beruflich, privat und Hobby werden getrennt gewichtet. Zu jeder Angabe steht die Quelle dabei.
Du erklärst deine Rolle. Dein aktuelles Projekt. Wie du arbeitest, was du nicht willst. Den Rest rät der Agent zusammen und liegt daneben. Wenn die Sitzung endet, ist alles weg. Was man üblicherweise dagegen macht, hilft jeweils halb:
CLAUDE.mdSteht fest, während dein Alltag weiterläuft. Veraltet, ohne es zu melden, und sagt nie, woher eine Angabe stammt.
Liegt beim Anbieter. Du kommst nicht heran, um nachzusehen, zu korrigieren oder es zu einem anderen Werkzeug mitzunehmen.
Ein Archiv sagt dir, was du abgelegt hast. Es sagt nicht, was davon diese Woche zählt.
„Mobile“ liegt als Thema einmal im Speicher. Wie schwer es wiegt, hängt am Kontext und nicht am Thema. Genau das bildet ContextMe ab.
| Thema | Beruflich | Privat |
|---|---|---|
| Mobile | niedrig | hoch |
| Künstliche Intelligenz | hoch | hoch |
Ein Agent, der die beiden Seiten in einen Topf wirft, antwortet dir im Meeting privat und am Wochenende beruflich. Wechselst du die Rolle, bekommt die alte ein Enddatum und bleibt im Speicher stehen. Ein altes berufliches Dokument behält seine berufliche Herkunft, auch wenn sein Inhalt dir heute privat weiterhilft.
Das Modell liest und interpretiert. Python speichert, prüft und rechnet. Diese Teilung hat einen Grund: Die Gewichtung läuft jedes Mal gleich ab, und du siehst zu jeder Angabe, woher sie kommt. Auch dann, wenn sich das Modell beim Lesen geirrt hat.
Reine Python-Standardbibliothek. Kein Konto, kein API-Schlüssel, kein Netzwerkzugriff in der Laufzeit.
explicit für das, was du selbst
gesagt hast, document für importiertes Material, inferred für
eine Interpretation. Aus einem Satz im Dokument wird nie eine Selbstaussage.
0.70 landen in einer Prüfliste und gehen erst nach
deiner Freigabe ins Profil.
Alle stehen ab dem ersten Start bereit. Ein Interview mit 60 Pflichtfragen bleibt dir erspart: Was im Material steht, wird erhoben. Was fehlt, steht als unbekannt drin.
Du brauchst Python 3.10 oder neuer und ein eingerichtetes Claude Code oder Codex mit Datei- und Ausführungszugriff.
git clone https://github.com/GodModeAI2025/ContextME.git
cd ContextME
python3 skill/scripts/install.py --target both --workspace "$HOME/ContextMe"
Der Installer legt den Skill unter ~/.claude/skills/contextme und
~/.agents/skills/contextme ab und richtet deinen privaten Arbeitsordner
ein. Unter Windows nimmst du py -3.
/contextme Nutze meinen eingerichteten Arbeitsordner. Erhebe mein
Kontextprofil zuerst aus dem Material, das ich dir gebe,
und frage nur wesentliche Lücken nach.
Du gibst Notizen, Transkripte oder freigegebene Mails hinein. Rollen, Projekte,
Ziele und Arbeitsweisen holt der Agent selbst heraus, JSON schreibst du keins.
In Codex heißt der Aufruf $contextme.
python3 skill/scripts/contextme.py --workspace "$HOME/ContextMe" context \
--context work --query "Aktuelle Rolle und Prioritäten" --max-chars 12000
Zurück kommt ein begrenztes JSON-Paket mit Angaben, Quellen-IDs, Herkunft, Unsicherheit und Relevanz. Dein restliches Leben bleibt aus dem Prompt heraus.
| Befehl | Zweck |
|---|---|
init | Neuen Arbeitsordner anlegen |
doctor | Speicher auf Konsistenz prüfen |
material --input | Lokale Datei lesen: Text, Markdown, JSON, CSV, HTML, EML. Speichert nichts |
ingest --batch | Belegten Batch validieren und übernehmen, wahlweise mit --dry-run |
snapshot --context | Aktuelle Sicht für einen Kontext |
context --context | Begrenztes Kontextpaket für einen anderen Agenten |
classify --text | Material einordnen. Liest, erzeugt kein Lernsignal |
interview | Offene Lücken je Dimension zeigen |
update-now | Gewichtungen und Sichten neu berechnen |
review --id --decision | Unsichere Hypothesen annehmen oder ablehnen |
forget --entity --yes | Entität aus dem verwalteten Speicher entfernen |
Ein paar Dinge solltest du wissen, bevor du persönliche Daten hineinlegst. Sie stehen genauso in der Dokumentation.
--allow-sensitive in den Speicher.
Passwörter und Token niemals.